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Tragischer Todesfall: Engländerin von Corona-Infizierten angespuckt

Belly Mujinga wurde im März von einem Mann, der angab mit dem Coronavirus infiziert zu sein, angespuckt. Jetzt ist die Ticketverkäuferin tot.

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Coronavirus
Belly Mujinga / LinkedIn

Die Engländerin Belly Mujinga arbeitete als Ticketverkäuferin im Londoner Bahnhof "Victoria Station". Als ein Unbekannter die Frau anspuckt, ahnt sie nicht, dass sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Wenige Tage später stirbt Belly an der Krankheit.

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Mann spuckte Ticketverkäuferin ins Gesicht

Am 22. März wird Belly Mujinga im Laufe ihres Arbeitstages von einem fremden Mann angespuckt. Nach der Attacke gab der Angreifer an, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei. Wenige Tage später fühlt sich Berlly nicht gut und wird im Krankenhaus positiv auf COVID-19 getestet. Auch eine weitere Kollegin der 47-Jährigen soll von dem Angreifer mit dem Virus infiziert worden sein.

Am 2. April wird sie ins Krankenhaus eingeliefert und muss kurz darauf künstlich beatmet werden. Der gesundheitliche Zustand der Frau verschlechtert sich stetig, bis sie drei Tage später in einem Londoner Spital verstirbt.

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Belly gehörte einer Risikogruppe an

Belly gehörte einer Risikogruppe an, da sie schwerwiegende Lungenprobleme hatte. Ihr Arzt rief ihren Arbeitgeber zwei Tage nach dem Angriff an und bestand darauf, dass Belly Zuhause bleiben soll. Ihr Chef wusste über ihren gesundheitlichen Zustand Bescheid, doch weigerte sich die Frau, bis zu diesem Telefonat, freizustellen.

Die Londoner Polizei versucht weiterhin die Identität des Angreifers zu ermitteln. Auf der Plattform für Online-Aktivismus  change.org wurde eine Petition gestartet, um den Fall aufzuklären und herauszufinden, warum Belly und ihre Kollegin weiterhin in der Arbeit erscheinen mussten, obwohl eine Corona-Infektion möglich war.

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