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US-Konzern "Moderna" entwickelte neuen Corona-Impfstoff

Der US-Pharmakonzern "Moderna" hat einen neuen Corona-Impfstoff entwickelt. Dieser soll einen 94-prozentigen Schutz vor COVID-19 bieten.

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Corona-Impfung
Bill Oxford / iStock

Gibt es bald einen Impfstoff aus den USA? Die Nachrichten des US-Biokonzerns "Moderna" weisen zumindest darauf hin! In einer Zwischenanalyse, die am 16. November veröffentlicht wurde, verkündete das Unternehmen, dass ihr Impfstoff eine Wirksamkeit von 94,5% gegen das Coronavirus aufweist.

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"Moderna" entwickelt neuen Corona-Impfstoff

Das Unternehmen möchte in den kommenden Wochen eine Notfallgenehmigung in den USA beantragen. "Moderna" ist neben "BioNTech" und "Pfizer" der zweite große Pharmakonzern, der innerhalb einer Woche positive Daten aus der Studie mit einem neuen Corona-Impfstoff vorlegt. Im Vergleich zu dem Wirkstoff von "BioNTech" und "Pfizer" (90%er Schutz) soll die Impfung von "Moderna" einen noch höheren Schutz vor dem Coronavirus bieten (94,5%). Auch die Haltbarkeitsvorteile des neuen Impfstoffes punkten: Er benötigt keine ultrakalte Lagerung und kann leichter ausgeliefert werden. So erwarten die Experten, dass der Wirkstoff von zwei bis acht Grad Celsius für 30 Tage stabil ist. Außerdem soll es möglich sein, dass man den Impfstoff auf 20 Grad Celsius für sechs Monate lagern kann. Bei normalen Kühlschranktemperaturen für fünf Tage.

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Leichte bis moderate Nebenwirkungen

  • Die Impfstoffe aller drei Pharmakonzerne basieren auf sogenannten Boten-RNA (mRNA), den den menschlichen Zellen die Information zur Bekämpfung des Coronavirus vermitteln sollen.
  • Die Analyse der Impfstoffstudie von "Moderna" wurde mit 95 Infektionen unter den Probanden durchgeführt, die den Impfstoff oder ein Placebo erhielten. Bei den Teilnehmern, die den Wirkstoff erhielten, wurden nur fünf Infektionen vermerkt.
  • Laut den Experten wurden nur leichte bis moderate Nebenwirkungen vermerkt. Die Probanden erhielt zwei Dosen des Impfstoffes, ein größerer Anteil der Freiwilligen hatte jedoch nach der Einnahme der zweiten Dosis stärkere Schmerzen.

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