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Nachhaltigkeit im Nachteil: Österreichs GenZ shoppt immer mehr Online

Während der Pandemie stieg das Online-Kaufverhalten, doch der Sinn nach Sicherheit im Netz stieg ab. Diese Studie untersuchte das Phänomen.

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praetorianphoto / iStock

Im Auftrag vom Zahlungsdienstleister Paysafe wurde eine Studie durchgeführt, die 8.111 Personen, davon 1.019 in Österreich, zu ihrem Einkaufs- und Zahlungsverhalten befragte. Genauer genommen ermittelten Experten den Wechsel in das ökonomisch eigenständige Leben während der Corona-Pandemie. Die jungen Befragenden mussten in dieser Zeit mit Einschränkungen rechnen, die tiefgreifende und langfristige Auswirken auf ihr Verhalten tragen werden.

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Zu den Ergebnissen von "Lost in Transaction"

Für die Studie "Lost in Transaction" wurden spezifische Ergebnisse von jenen analysiert, die sich noch in der Altersgruppe 18-24 Jahren befinden. Diese Lebensphase ist eine der entscheidendsten, in der Eigenverantwortung und Verpflichtungen deinen Charakter bilden sollten. Wie kam es als dazu, dass die junge Zielgruppe sich  viel sorgloser verhält, wenn es um virtuelle Einkäufe geht. Im Vergleich zu den älteren Teilen der Gesellschaft sind Partizipierte der Generation Z viel unbedachter unterwegs.

So sah es um die Finanzdaten im Internet von Generation Greta aus:

 

etwa 29 Prozent halten es für wichtig ihre persönlichen Finanzdaten vor Betrug sicher zu machenquer durch die Altersgruppen halten 41 Prozent Datensicherung von Finanzdaten für wichtig
30 Prozent bewerten Schutz vor Online-Betrug als wichtig37 Prozent aller Altersgruppen empfinden Schutz vor Betrug im Internet als sehr wichtig
Andersherum wurde festgestellt, dass 67 Prozent der GenZ Befragenden nicht bereit sind jede Sicherheitsmaßnahme gegen Betrug zu akzeptierenbei den anderen Altersgruppen lag dieser Wert bei 57 Prozent

 

Bei der Eingabe persönlicher Finanzdaten für Online-Shops, sah alles wieder ein wenig anders aus. 41 Prozent der jüngeren Generation wertete dies als nicht unangenehm, während 30 Prozent der anderen Altersgruppen diese Bedenkenlosigkeit eher ernster nimmt. Das Leben aller Personen hat sich in Zeiten der Pandemie stark verändert. So sehr, dass 29 Prozent der befragten GenZ Teilnehmer daran zweifeln in Zukunft genau so viel im stationären Handel einkaufen zu wollen wie vor der Pandemie. Hingegen freuen sich 43 Prozent der anderen Altersgruppen auf die Rückkehr der Normalität.

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Die unbekümmerte Generation Z

Wie deutlich zu sehen ist geht die jüngere Generation mit ihrem virtuellen Umgang deutlich sorgloser um, und dieser Trend scheint sich nur zu verstärken. Udo Müller, Geschäftsführer von paysafecard betont: "Eine gewisses Grundvertrauen ist sicher positiv; gerade am digitalen Marktplatz rate ich aber zu Umsicht und einer nüchternen Sicht auf die Gefahren – gemeinsam mit solidem Wissen darüber, wie man Betrugsversuche am besten vermeiden kann." (APA / Comm.)

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