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Nachhaltigkeitsbericht: Teleworking wirkt sich positiv auf die Umwelt aus

Nach der Pandemie haben sich in Sache Umwelt viele Entwicklungen bemerkbar gemacht – Vor allem seit der Einführung des Homeoffice. Lies mehr!

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Im Rahmen der Sicherung nachhaltiger Lebensbedingungen überprüfte das Umweltbundesamt anhand ihres zweiten Nachhaltigkeitsbericht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesellschaft, spezifisch die Arbeitswelt. Im Fokus lagen die Fortschritte sowie Herausforderungen der umgesetzten globalen Nachhaltigkeitsziele. Es war zu erkennen, dass die auf die Umwelt schädlichen Emissionen im Vergleich zum Vorjahr um einiges gesunken sind. Diesen Verdienst trägt in erster Linie das Teleworking. Mehr zum Bericht liest du hier!

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Die Ergebnisse zeigen: "Mehr Teleworking, weniger Emissionen!"

In Zeiten einer Pandemie müssen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber an neue Arbeitsformen anpassen. Diese Veränderung ist eine, die auf beiden Seiten, nur mit Geduld und Trial-and-Error Methoden ausgetestet werden kann. Ein Versuch den Arbeitstag erfolgreich weiterzuführen, trotz Virus-bedingten Sicherheitsmaßnahmen, war die Methode des Teleworking. Aber was ist Teleworking genau?

Darunter setzt man eher die Begriffe Fernarbeit, Mobile Work, Remote Job, oder das beliebte Homeoffice in Verbindung. Der Rückgang von Gas- und Stromverbrauch ist laut dem Umweltbundesamt folglich auf das Teleworking zurückzuführen. Den Zahlen nach sind diese von 2019 auf 2020 um 13 Prozent gesunken. Bei den Abgas-Emissionen wurde eine Abnahme von 71 Prozent nachgewiesen.

Des Weiteren kam das Umweltbundesamt zu den folgenden Schlüssen:

  • Während der Pandemie arbeiten
    Der Umstieg ins technische ist vielen in kurzer Zeit geglückt. Manche Prozesse und Strukturen, die sich den Bedingungen nach anpassen mussten sollen auch Post Corona-Zeit beibehalten werden. Monika Mörth, Geschäftsführerin des Umweltbundesamt, ist davon überzeugt, dass das neue Prinzip stark weitergeführt wird. "Die Umweltbundesamt-MitarbeiterInnen haben im letzten Jahr viel an technischen und sozialen Skills in einer neuen Arbeitswelt erworben und können davon auch in Zukunft profitieren.", schlussfolgert Mörth.
  • So sieht es mit den globalen Nachhaltigkeitszielen aus
    Man richtet sich nach den "17 Sustainable Development Goals" der Vereinten Nationen von denen neue Projekte routinemäßig den Nachhaltigkeitszielen nahe kommen wollen. In 2020 hatte jedes fünfte Projekt zu Ziel 13 "Maßnahmen zum Klimaschutz" beigetragen. Bald schon beschäftigten sich 14 Prozent aller Projekte mit Ziel 12 "Nachhaltiger Konsum und Produktion" und 12 Prozent mit Ziel 3 "Gesundheit und Wohlergehen". Wie gesehen werden kann unterstützt die SDG das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele auf internationalem Standard.

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Pandemie und Teleworking – Wie sieht es um die Zukunft aus?

Auch Chancengleichheit stehen beim Umweltbundesamt an erster Stelle. Toleranz und Fairness gehen Hand in Hand mit den Bemühungen ein faires Arbeitsklima mit Vielfalt und bewusstem Denken zu schaffen. Mörth erklärt, „Umwelt- und Qualitätsmanagement sind unsere Betriebssysteme. Damit erfüllen wir unsere eigenen, hohen Ansprüche und die unserer Kunden und Kundinnen“. (APA /Red.)

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