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Neue Welt, neue Skills – auf diese Fähigkeiten kommt es im Job an

Bist du am neuestem Stand, welche Fähigkeiten die Arbeitswelt von dir sehen will? Diese Studie beantwortet all deine Fragen.

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Vasyl-Dolmatov / iStock

Die Arbeitswelt steht im Wandel, und dieser Transformationsprozess gibt bei Unternehmen immer stärker die Richtung vor. Aber was bedeutet das? Stell dir einfach vor, dass sich nicht nur Technologie, sondern auch berufliches Know-how und soziale Fähigkeiten an neue Strukturen, Prozesse und Kulturen anpassen müssen. Nach einer Studie von marketagent müssten die ebenerwähnten "Hard Skills" mehr im Fokus stehen, damit die Arbeitswelt, wie wir sie heute kennen, auch in Zukunft noch Bestand haben kann. Mehr zu den Ergebnissen der Studie erfährst du hier:

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Was versteht man unter dem "Wandel der Arbeitswelt"?

Das Netzwerk XING befragte österreichische Arbeitnehmer, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten ihrer Meinung nach in der Arbeitswelt von morgen gefragt sein werden. Den Ergebnissen nach werden berufliche Kompetenzen wie Know-How und soziale Fertigkeiten noch gefragter werden, als Mitarbeiter wird man nicht drumherum kommen, diese zu erlernen.

Aber auch Leistungsbereitschaft wird immer wichtiger, gefolgt von Kommunikationsfähigkeit, der Bereitschaft immer Neues zu lernen sowie der Fähigkeit mit verschiedenen Menschen zusammenarbeiten zu können. Ein autonomeres Arbeiten empfinden die Meisten hingegen als weniger wichtig. Anhand der Ergebnisse sieht man, dass das Führen ohne jemanden in einer Vorgesetztenfunktion an letzter Stelle des Rankings steht. Der Chef und die Chefin sind bei österreichischen Arbeitnehmern also gerne erwünscht.

New-Work-Expertin Sandra Bascha sorgt sich darum, dass Unternehmen nicht mithalten werden. Man bekommt immer mehr Veränderungen mit, die in Form von Struktur-Umgestaltungen zu sehen sind. Home-Office wäre nur eines von vielen Beispielen, die beweisen, dass neue Unternehmenskonzepte dringend mehr Aufmerksamkeit brauchen würden. An die Unternehmen, in denen die Befragten derzeit arbeiten, scheine die Befragten nicht so recht zu glauben. Über 60 Prozent von ihnen zweifeln an ihren Chancen und fürchten, ihre aktuellen Arbeitgeber könnten mit dem Wandel nicht mithalten bzw. sind sie nicht auf die kommenden Veränderungen vorbereitet.

Die Umfrage reihte die Top-10-Zukunftskompetenzen folgendermaßen:

  1. Leistungsbereitschaft
  2. Kommunikationsfähigkeit
  3. Bereitschaft, Neues zu lernen
  4. Fähigkeit mit unterschiedlichen Menschen arbeiten zu können
  5. Anpassungsfähigkeit
  6. Konfliktfähigkeit
  7. Veränderungsbereitschaft / mentale Flexibilität
  8. Selbstmanagement
  9. Kritikfähigkeit
  10. Fairness

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So sieht die Zukunft des "New Work" aus

So motiviert man auch ist, man braucht dennoch viel Überwindung damit Arbeitnehmer auf die digitale und agile Welt des "New Work" gefasst sind. Das bedeutet vor allem einen starken Willen, Neues zu erlernen. Allerdings ist fast die Hälfte der befragten Erwerbstätigen nicht dazu bereit, die dabei entstehenden Kosten für Weiterbildungen selbst zu übernehmen.  

52 Prozent von ihnen sind hingegen äußerst lernwillig und würden zumindest teilweise (manchmal auch komplett) die Kosten übernehmen, und knapp jeder Dritte wäre bereit seine Weiterbildung selbst zu finanzieren. Laut Bascha ist es essenziel, dass "[…] sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch Unternehmen die enorme Wichtigkeit neuer Kompetenzen und Weiterbildungen erkennen. Nur so können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Potenziale voll entfalten, wodurch die Unternehmen zukunftsfähig bleiben und mit den konstanten Veränderungen der Arbeitswelt Schritt halten." (APA/red.)

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