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#OscarsSoMale: Natalie Portman macht auf männerdominiertes Hollywood aufmerksam

Natalie Portman nutzt die Oscar-Nacht, um nicht-nominierte Regisseurinnen zu ehren.

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Natalie Portman übt Kritik aus
wiftm_italia / instagram

Die 92. Oscar-Nacht ist vorbei und mit ihr viele ereignisreiche und emotionale Momente. Die Stars glänzten in pompösen Abendkleidern auf dem roten Teppich, so auch Natalie Portman in gold-schwarzer Robe. Doch bei genauerem Hinsehen ist klar, Natalie möchte nicht bloß schön über den Teppich stolzieren: Sie nutzte den Abend, um auf eine bestimmte Problematik in Hollywood aufmerksam zu machen. Wir verraten dir, was es mit der Message der Schauspielerin auf sich hat.

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Versteckte Botschaft: Solidarität von Natalie Portman

Mit glamourösen Kleidern präsentierten sich die Stars auch heuer zur diesjährigen Oscar-Nacht. Und während Billie Eilish z.B. mit ihrem skurrilen Auftritt für Aufsehen sorgen, sticht Natalie Portman durch ein dezentes Detail besonders heraus.

Auf ihren Schultern liegt ein schwarzer Mantel, wobei vier Nachnamen den Saum der Dior-Robe schmücken. Darauf in goldener Schrift zu lesen: Lulu Wang (The Farewell), Greta Gerwig (Little Woman), Lorene Scafaria (Hustlers) und Marielle Heller (Der wunderbare Mr. Rogers) – all jene weiblichen Regisseurinen, die nicht in der Kategorie "beste Regie" nominiert wurden. Damit sendet Portman eine politische Botschaft und erklärt ihre Kleiderwahl im Interview am Red Carpet:


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#OscarsSoMale: Scharfe Kritik an Oscar-Academy

Sie wolle an die Frauen erinnern, "deren unglaubliche Arbeit in diesem Jahr nicht anerkannt wurde", sagte Portman auf dem roten Teppich vor den 92. Academy Awards in Los Angeles. Denn die Regisseurinnen von "Little Woman" aber auch "Der wunderbare Mr. Rogers" verhalfen bloß den Darstellern bzw. den Darstellerinnen in anderen Kategorien zu einer Nominierung.

Schon zuvor erntete die Academy Kritik: Unter dem Hashtag #OscarsSoMale kritisieren User den Mangel an Vielfalt, welcher sich vor allem in der bereits genannten "Beste Regie"-Kategorie als hartnäckig erweist. Bislang gab es in dieser nur 5 weibliche Nominierung und eine einzige Oscar-prämierte Regisseurin (Kathryn Bigelow). Auch die Gesamtübersicht der Nominierungen erweist sich als sehr männerlastig:


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