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Vermehrte Infektionen: Portugal ruft landesweiten Katastrophenfall aus

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen hat Portugal beschlossen einen landesweiten Katastrophenfall auszurufen.

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Portugal Corona
Achisatha Khamsuwan / iStock

Portugal gab bekannt, dass es einen landesweiten Katastrophenfall ausruft. Die Anordnung gilt seit 14. Oktober und soll für 15 Tage bestehen. Dies ermöglicht unter anderem der Regierung, bei Bedarf Ausgehbeschränkungen und andere wichtige Maßnahmen durchzusetzen.

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Corona-Warn-App "Stay Away" in Jobs & Schulen

Wie der portugiesische Regierung bekannt gab, sollen sich in der Öffentlichkeit nur mehr maximal fünf Menschen versammeln dürfen. Bei privaten Feiern soll die Höchstzahl der Teilnehmer auf 50 Teilnehmer reduziert werden. Außerhalb der eigenen Wohnräume ist eine Maskenpflicht vorgesehen, in der Arbeit und in den Schulen soll die Corona-Warn-App "Stay Away" (Halte Abstand) Vorschrift werden. Das Parlament muss diesen Maßnahmen noch zustimmen.

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Immer mehr Spitalspatienten

Laut dem Regierungschef Antonio Costa stieg die Zahl der registrierten Neuinfektionen binnen 24 Stunden auf 2.072 Infektionsfälle an, das ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Mehr als 91.000 Menschen sind infiziert, 2.117 starben an COVID-19. Star betroffen ist, sind der Norden des Landes und Lissabon. In etwas mehr als einem Monat stieg die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus von 300 auf 1.000 Menschen an.

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