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Stornieren & Umbuchen: Außenministerium rät von Reisen ab

Worauf du beim Stornieren und Umbuchen deiner Reise achten solltest und wie die aktuelle Reisesituation für Österreicher aussieht, erklären wir dir hier.

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Reisebestimmungen Österreich Coronavirus
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Stornieren, Umbuchen oder doch noch auf den Urlaub hoffen? Das Coronavirus legt im Moment unser soziales Leben lahm und zudem auch noch unsere Urlaubsplanungen. Worauf du beim Stornieren und Umbuchen achten solltest und wie die aktuelle Reisesituation für Österreicher aussieht, erklären wir die hier.

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Außenministerium rät von Reisen ab

Das österreichische Außenministerium rät von nicht notwendigen Reisen explizit ab.  Österreicher, die sich im Ausland befinden sollen umgehend zurückreisen – solange noch Reisemöglichkeiten bestehen. "Zum einen geht es um das Risiko durch das Coronavirus, zum anderen um die Maßnahmen von immer mehr Ländern, die Ein- oder Ausreisesperren verfügen", sagte Peter Guschelbauer, Sprecher des Ministeriums, der APA. Dadurch erhöhe sich drastisch die Gefahr, dass Reisende im Ausland "stranden". Auslandsösterreicher mit festem Wohnsitz in anderen Ländern sind explizit nicht angesprochen. Betroffen sind laut Guschelbauer wohl Zehntausende Menschen, die sich aktuell auf Auslandsreisen befinden. Flug- und Zugverbindungen nach Frankreich, Spanien und die Schweiz werden weiterhin eingestellt.

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Reiseexperte gibt Tipps zu Urlaubsbuchungen

Urlaubsprofi Peter Agathakis gab in einem Interview mit Radio Arabella Tipps, was man bei Stornierungen, Umbuchungen & Co beachten sollte:

  • Laut Agathakis denken viele Hotels über eine Änderung der Stornobedingungen nach, also dass die Stornogebühren ganz ausgesetzt werden.
  • In Bezug auf Reisewarnungen wird der Veranstalter meist selbst aktiv und storniert die Reise. Kunden werden informiert und die Urlauber, die sich gerade in einem Risikogebiet befinden, werden kostenfrei wieder nach Hause geholt.
  • Wenn Österreicher in ein bestimmtes Land nicht mehr einreisen dürfen (z.B.: USA), dann gibt der Reiseveranstalter in einigen Fällen entweder das Geld zurück oder bietet einen kostenlose Umbuchung an.
  • Befindet man sich unfreiwillig in Quarantäne, kommt der Reiseveranstalter für den Urlaub auf. Hat man aber individuell gebucht, muss man mit dem Hotel verhandeln. Bisher sind aber viele Hotels kulant gewesen und haben keine Extrakosten verrechnet.
  • Auch bei Kreuzfahrten kann es zu Änderungen bei den Routen kommen. Die Veranstalter sind sehr kulant, wenn es zu Umbuchungen oder Storno kommt. "Kreuzfahrten werden ein bis Jahre im Voraus gebucht – wenn Sie also jetzt buchen, ist Corona (hoffentlich) vielleicht gar kein Thema mehr", sagt der Experte.
  • Bei einem Punkt ist sich Agathakis sicher, der der Österreichurlaub wird definitiv boomen. Denn Flughäfen und ferne Länder sind im Moment nicht mehr so attraktiv wie früher.

Hier findest du alle aktuellen Reisewarnungen des Bundesministeriums. (APA/Red)

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