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So gefährlich ist der Meeresspiegelanstieg in Europa!

Auch der Meeresspiegel ist von den erhöhten Temperaturen des Klimawandels betroffen. Diese Studie geht dem Ganzen auf den (Meeres)grund!

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abzee / iStock

Die Temperaturanstiege der letzten Jahre trugen vieles mit sich und verrieten uns in welchem Zustand sich unsere Erde wirklich befindet. Als Individuum in einem europäischen Land, hast du die Folgen selbst miterlebt. Aber wenn die abnormal warmen Wintertage sowie unglaublich hohen Temperaturen im Sommer für dich kein Indiz auf die Klimaerwärmung waren, dann verschaffen dir die Auswertungen dieser Studie vielleicht einen näheren Einblick darauf. Die EASAC veröffentlichte eine Studie, die auf den Atlantik einen Meeresspiegelanstieg von einem Meter prognostiziert. Experten schätzen, dass sich das Wasser bis zum Ende des Jahrhunderts erhöhen sollte. Ob bis dahin das Risiko gesenkt werden kann, und vielmehr, was wir dagegen unternehmen können, erfährst du hier!

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Welche Länder sind vom Meeresspiegelanstieg betroffen?

Es sind vor allem europäische Länder, die am Atlantik liegen, von den Folgen des Meeresspiegelanstiegs betroffen. In ihrer Studie erforschen Experten seit zwei Jahren den Zustand des Nordatlantiks. Es wurden Daten gesammelt, die die Veränderungen am Wasser (und die Konsequenzen davon an Land) auswerten sollen. Diese basieren auf ehemalige Auswertungen, wie die anwachsende Oberflächentemperatur des Atlantiks seit den 1890er-Jahren. Auch der pH-Wert des Meerwassers wurde noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts gemessen und mit den heutigen Zahlen und Erkenntnissen verglichen. Zu diesen neuen Erkenntnissen zählen:

  • Ein Anstieg des Meeresspiegels anhand der abschmelzenden Gletscher und Eisschilde in Grönland sowie der Antarktis.
  • Wie die hohen Kohlenstoffemissionen in der Atmosphäre dazu führen, dass die Ozeane nicht nur im europäischen Raum sondern auch weltweit versauern. Diese können die Veränderungen in der Wasserzirkulation verschärfen.

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Meeresströmungen in Relation zum Meeresspiegelanstieg

Ein entscheidender Faktor für die Erderwärmung ist den Temperaturen und der Salzkonzentration zuzuschreiben. Die abwechselnden Werte beider führten bereits vor tausenden Jahren zu einer Veränderung der Meereszirkulationsströme. Diese Umwälzbewegung wird als Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) bezeichnet.

Nach den Messungen der EASAC-Studie sind seit dem keine periodischen Schwankungen zu erkennen gewesen. Dennoch wird ein Auge auf die AMOC geworfen, da Änderungen der Ströme für Millionen von Menschen dramatische Folgen haben könnten. Ein Umschwung der Meeresströmungen bedeutet nämlich auch eine Veränderung des Wetters, welches folglich die Versorgung erneuerbarer Energien beeinflussen könnte. Tor Eldevik, Vorsitzender der EASAC-Expertengruppe, erklärt, dass wir Menschen den Planeten bereits dermaßen aufgewärmt haben, "dass das Eis schmilzt – aber wie schnell das passiert ist entscheidend für unsere Zukunft. […] Zukünftige Veränderungen der Ozeane hängen von Erfolg oder Misserfolg beim Stopp der Erderwärmung ab."

Um Erfolge zu sehen muss deutlich an besseren Maßnahmen gearbeitet werden, welche Emissionen senken und gleichzeitig für eine höhere Kohlenstoffaufnahme durch Wälder sorgen. (APA Science/Red.)

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