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Studie: Tragen wir schon seit mehreren Jahren das Coronavirus in uns?

Wissenschafter erklären in einer neuen Studie, dass die Menschheit schon seit mehreren Jahrzehnten das Virus in sich tragen könnte.

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Coronavirus Studie
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Wurde das Coronavirus wirklich in einem Labor gezüchtet? Wissenschafter falsifizieren diese Annahme und weisen in einer neuen Studie darauf hin, dass die Menschheit schon seit Jahren das Virus in sich tragen könnte.

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Coronavirus im Menschen mutiert?

Es wird schon länger vermutet, dass das Virus von Tieren übertragen wurde. Laut den Experten entwickelte das Virus seine Eigenschaften auf einem Tier und sprang dann auf einen Menschen über. Fledermäuse hätten auf jeden Fall der potenzielle Überträger sein können, weil in ihnen ein Coronavirus festgestellt wurde, der der jetzigen Virusart SARS-CoV-2 sehr ähnlich ist.

Eine zweite Variante zeigt die Studie einer Forschergruppe aus den USA, England und Australien auf. So besteht die Möglichkeit, dass eine "harmlose" Version des Virus von Tieren auf Menschen übertragen wurde. Dabei könnte das Schuppentier ein Überträger  sein, da auch in dieser Tierart Coronaviren nachgewiesen wurden, die COVID-19 ähnlich sind. So soll sich nach der Übertragung das Coronavirus im Menschen weiterentwickelt haben, wodurch es zu einer Pandemie kam.

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Wiederansteckung erneut möglich

Sollte dieses Szenario zutreffen, hat dieser Prozess über Jahrzehnte gedauert und eine überschaubare Gruppe von Menschen hätte das Virus im begrenzten Ausmaß weiterverbreitet. Über die Jahre habe es schließlich unentdeckt im Menschen selber die an die Vogelgrippe erinnernden Andockfähigkeiten entwickelt, welche schließlich zur Pandemie und dem Virus in seiner jetzigen Form geführt hätte.

Wenn diese Theorie stimmt, könnte sich diese Menschengruppe, die die erste Corona-Ausbreitung herbeiführten, erneut bei Tieren anstecken.

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