Entspannung

Deep Tissue Massage für ein besseres Bindegewebe

Die Tiefenmassage löst Blockaden in tiefer liegenden Schichten und übt dabei nicht nur mehr Druck aus, sondern wirkt auch sehr befreiend.

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So funktioniert die Deep Tissue Massage
fotostorm / iStock

Hand aufs Herz: So manche Massage erinnert doch mehr an eine Streicheleinheit und wirkt nicht so, als könne sie den Verspannungen den Garaus machen. Da braucht es manchmal schon etwas mehr Druck, um das Ergebnis nachhaltig fühlen zu können.

Die Deep Tissue Massage (Tiefenmassage) arbeitet genau mit diesem Druck und widmet sich den tiefer liegenden Gewebeschichten, die oft verhärtet, verklebt oder verspannt sind. In Mitleidenschaft gezogenes Bindegewebe, Muskelfasern, Sehnen, Bänder, Faszien und Blockaden werden bei dieser speziellen Massageform gezielt bearbeitet und behandelt.

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Wie funktioniert die Deep Tissue Massage?

Während der Behandlung wird das Gewebe mit Druck, Zug, Dehnung und festen Strichbewegungen gelockert und durchgeknetet. Die Abfolge der Massagegriffe richtet sich dabei nach dem Verlauf von Muskelsträngen und Energiebahnen.

  • Durch die Tiefenmassage werden nicht nur tiefer liegende Verspannungen und Verhärtungen gelöst, sondern auch die Durchblutung gefördert.
  • Studien zeigen, dass während einer Tiefenmassage die Ausschüttung von Oxytocin und Serotonin angekurbelt wird, wodurch der Blutdruck bei Bluthochdruck-Patienten bereits nach einer Behandlung gesenkt werden konnte.
  • Sinn macht eine gezielte Deep Tissue Massage besonders nach Sportverletzungen oder nach Operationen. Sie kann das Bindegewebe, die Sehnen, Bänder und Muskeln an der verwundeten Stelle wieder geschmeidig machen.
  • Patienten mit Gelenkschmerzen, Rheuma und Arthrose können von einer Tiefenmassage ebenso profitieren. Sogar chronische Schmerzen bei Migräne-Patienten könnten durch die Massage reduziert werden.

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