Psychische Gesundheit

"Loch ist Loch": Wie viel Sexismus darf sich die Werbung erlauben?

Sexistische Werbung verfolgt uns jeden Tag. Egal ob im Internet, im Fernsehen oder in Magazinen. Nackte Haut, anzügliche Posen und schmutzige Werbeslogans kommen uns immer öfter unter. Doch wie beeinflusst uns sexistische Werbung und warum wirkt "sex sells" auch heute noch?

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Screenshot / Facebook

Nackt sein für Tiere in Not

Doch nicht nur große Konzerne und Supermarktketten fallen auf, auch der neue Kalender der Aktionsgemeinschaft der Veterinärmedizinischen Universität Wien schreibt Mitte Januar Schlagzeilen. Die ÖVP-nahe-Studierendenorganisation wollte mit den Einnahmen des Kalenders Geld für Katzen in Not sammeln.

Dass das unbedingt mit Hilfe von halbnackten Frauen auf dem Cover erfolgen muss, ist hier kein Problem. Facebook-Nutzer zeigten sich empört und wiesen darauf hin, dass die Arbeit im Stall normalerweise in anderen Outfits verrichtet wird. Außerdem fressen Schweine eigentlich auch kein Heu… peinlich, peinlich.

Die Aktionsgemeinschaft selbst empfand den Kalender als vollen Erfolg und nicht als sexistisch, denn Männer wurden ja genauso halbnackt abgebildet.

Kurzer Newsflash: Sexismus betrifft auch Männer!

Mehr dazu: Weniger Mitgefühl wegen sexy Outfit?

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