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Studie: Wer viel Sex hat, kommt später in die Wechseljahre

Forscher haben herausgefunden, dass Frauen, die häufig Sex haben, später in die Wechseljahre kommen.

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Mehr Sex, spätere Menopause?
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Eine neue Studie des University College London zeigt, dass Frauen, die regelmäßig sexuell aktiv sind, ein geringeres Risiko haben, vorzeitig in die Wechseljahre zu kommen. Dabei wurde die sexuelle Aktivität nicht nur auf Geschlechtsverkehr beschränkt, sondern inkludierte auch Praktiken wie Masturbation und Oralsex. Die Studienergebnisse wurden im Fachjournal Royal Society Open Science veröffentlicht.

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Mehr als 2.900 Frauen befragt

Für die Untersuchung wurden 2.936 Frauen im Alter von durchschnittlich 45 Jahren befragt. Zu Beginn der Studie befand sich keine Probandin in ihren Wechseljahren, während des Untersuchungszeitraums waren 46% in der frühen Menopause. Darunter versteht man die Zeit vor und nach der letzten Regelblutung. Bei Frauen setzen die Wechseljahre durchschnittlich um das 50. Lebensjahr ein. Die Symptome sind unter anderem

  • Zyklusveränderungen
  • Hitzewallungen
  • unregelmäßige Blutungen
  • und Wassereinlagerungen.

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Mehr Sex, spätere Menopause

Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sich vor allem eine hohe sexuelle Aktivität positiv auf die Menopause auswirkt. Demnach hatten während dem zehnjährigen Untersuchungszeitraum 1.324 Frauen (45%) ihre letzte Monatsblutung im Alter von 52 Jahren.

  • Bei Frauen, die im selben Alter und mindestens einmal in der Woche sexuell aktiv waren, sank die Wahrscheinlichkeit in die Menopause zu kommen um 28%.
  • Bei Probandinnen, die nur einmal im Monat masturbierten oder (Oral-)Sex hatten, sank die Wahrscheinlichkeit nur um 19%.

"Die Resultate unserer Studie deuten darauf hin, dass bei einer Frau, die keinen Sex hat und daher auch nicht schwanger werden kann, der Körper nicht mehr in den Eisprung investiert, was auch keinen Sinn mehr hätte", erklärt Studienautorin Megan Arnot. Das würde zur sogenannten "Großmutter-Hypothese" passen: Demnach entstand die Menopause im Laufe der Evolution, damit sich ältere Frauen mehr um ihre Enkelkinder kümmern können.

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