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"Corona-Cuffing" als neuer Dating-Trend der Krise: Lockdown-Buddy auf Zeit?

"Corona-Cuffing" ist für Solos, die #socialdistancing im Winter nicht alleine durchstehen wollen.

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Mit ausbleibenden Party-Nächten und beschränkten Ausgehregeln wird besonders Singles die Partnersuche erschwert. Und während der Winter naht, ist es an der Zeit, "die Handschellen anzulegen". Normalerweise erreicht uns die "Cuffing-Season" erst im Spätherbst, doch heuer sind viele Singles aufgrund der Pandemie schon früher bereit für einen Kuschelpartner. Wir klären dich auf über den neuen Corona-Dating-Trend.

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 "Cuffing Season" wenn's kalt wird

Doch zurück zum Anfang: Was steckt überhaupt hinter der "Cuffing-Season"? Und was haben der Herbst und Handschellen gemeinsam? Der Dating-Trend beschreibt jene Jahreszeit, in der die Tage kälter werden und zum kuschligen Filmabend zu Hause einladen.

Ausgehen, um neue Menschen kennenzulernen, noch dazu mit #socialdistancing? Da überwiegt dann doch das warme Bett in den eigenen vier Wänden. Doch als Solo kann das Ganze schon etwas deprimierend werden. Deshalb suchen sich viele Singles in den kalten Monaten einen Gleichgesinnten, der die Zeit mit ihnen bis zum Frühling überbrückt. Hier liest du alle Details zur "Cuffing Season".

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"Corona-Cuffing": Hast du Angst vor Solo-Quarantäne?

Bei kaltem Wetter verspüren Solos demnach den Druck, möglichst bald einen Partner zu finden, doch mit den Ausgangsbeschränkungen fällt nun die Flexibilität des normalen Dating-Lebens weg. In Kombination mit der Corona-Krise sehen sich viele Singles deshalb mit der Angst vor dem Alleinsein konfrontiert. "Vor Corona hatte ein Single, der zu Beginn des Winters dachte, er sei glücklich, wenn er allein Netflix streamt, die Möglichkeit seine Meinung während der Saison zu ändern", erklärt Dating Coach Meredith Golden gegenüber "Bustle". "COVID nimmt uns diese Flexibilität".

Ist das Ganze also nur ein Mittel zum Zweck, welcher darin besteht, nicht alleine im Lockdown zu enden? Vermutlich trifft diese Tatsache auf sehr viele "Cuffing"-Pärchen zu. Dennoch erkennt die Verhaltensforscherin der Dating-Plattform "Hinge" Logan Ury auch andere Entwicklungen: "Die Pandemie hat eine noch nie da gewesene Möglichkeit geschaffen, die eigenen Datingsmuster und Verhaltensweisen zu reflektieren und zu erkennen, was man tatsächlich sucht", sagt Ury gegenüber "Bustle". "Nach Monaten der Single-Quarantäne wollen Menschen, die sich früher nicht bereit für eine ernsthafte Partnerschaft fühlten, jetzt eine Beziehung finden." Es gilt also zwischen zwei Arten der "Corona-Cuffing"-Pärchen zu unterscheiden: 

  • Da sind zum einen jene Singles, die sich in der Quarantäne bewusst geworden sind, welchen Partner sie suchen und deshalb nun gezielt nach diesem Ausschau halten. Sie haben ihre Prioritäten neu geordnet und sind nach dem Sommer bereit, sich einer ernsthaften Beziehung hinzugeben.
  • Und dann wären da noch jene Solos, die einfach gern einen Kuschel-Buddy während des Corona-Winters möchten. Auch diese Variante hat absolut nichts verwerfliches an sich, immerhin geht es dabei um die Grundbedürfnisse des Menschen. Dennoch solltest du dabei immer mit offenen Karten spielen, sodass sich beide Parteien der Patenschaft auf Zeit bewusst sind.

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