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Corona-Datingtrend: Wie "Maskfishing" die Welt des Online-Datings erobert

Hast du schon einmal von "Maskfishing" gehört? Immer mehr Menschen zeigen sich nun mit Mundschutzmaske auf Online-Datingportalen.

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Maskfishing
Viorel Kurnosov / iStock

Mundschutzmasken begleiten uns nicht nur im Alltag in den Öffis oder im Supermarkt, sondern tauchen auch immer häufiger beim Online-Dating auf! Auf Tinder, Bumble & Co sieht man immer öfter Profilbilder von Singles, die sich mit der Atemschutzmaske zeigen. Dieser Trend ist unter dem Namen "Maskfishing" bekannt.

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Das steckt hinter "Maskfishing"!

Was bringt es, die Hälfte seines Gesichts zu verdecken, wenn man die große Liebe sucht? Mehr Chancen! Laut dem Slangwörterbuch "Urban Dictionary" versteht man unter "Maskfishing" folgendes:

  • "Das Phänomen, wenn eine Person attraktiver erscheint, weil sie eine Mundschutzmaske trägt".
  • Dazu gibt es auch ein Praxisbeispiel: "Ich dachte dieser Typ ist total süß, doch dann hat er seine Mundschutzmaske abgenommen und ich habe bemerkt, dass er mich gemaskfished hat!"

Das heißt, dass viele Singles ihr Gesicht verdecken, weil sie das Gefühl haben, dass sie dadurch attraktiver auf andere wirken. YIKES.

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"Mit den Augen flirtet es sich am besten"

Was anfangs spannend und mysteriös klingt, kann zu einer schnellen Ernüchterung führen: "Es mehren sich tatsächlich Berichte von Menschen, die enttäuscht sind und feststellen, dass sie sich physisch nicht von der Person hinter der Maske angezogen fühlen", erklärt der britische Single-Coach Sarah Louise Ryan gegenüber "Metro".

Die Internet-Kontaktbörse für Sexualkontakte "Adult Friend" hat sogar die Verwendung von Profilfotos mit Mundschutzmasken verboten. Mittels künstlicher Intelligenz soll das Hochladen auf die Plattform verhindert werden.

"Mit den Augen flirtet es sich am besten, sie sind die Fenster zur Seele", erklärt Ryan. Das stimmt, doch lasst euch nicht davon in die Irre führen, denn ihr wisst nie, welches Gesicht sich unter der Mundschutzmaske versteckt….

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