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"Honesty Bombing": Wieso zu viel Ehrlichkeit beim ersten Date sogar gut sein kann

Ab und zu muss doch ein bisschen Ehrlichkeit sein. Genau dabei geht es beim neuesten Dating-Trend "Honesty Bombing". Hier liest du mehr!

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ti-ja / iStock

Trends in Sachen Dating erfinden sich quasi von selbst immer wieder neu. Zu den jüngsten Beispielen zählen dank der Corona-Pandemie Slow-Dating oder Corona-Cuffing. Doch die Tage der knallharten Lockdowns sind (vorerst zumindest) vorüber und jetzt willst du auch wieder hinaus in die weite Welt und endlich deine große Liebe kennen lernen. Hast du's dabei schon einmal mit ein wenig Ehrlichkeit probiert? Wenn deine Antwort "ja" ist, dann solltest du es das nächstes Mal auf die Spitze treiben, dein Gegenüber mit Ehrlichkeit und Offenheit quasi überhäufen – denn genau nach diesem Prinzip läuft es beim "Honesty Bombing" ab!

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Beim "Honesty Bombing" bewährt sich die Ehrlichkeit

Sich einer Person völlig zu öffnen ist für gewöhnlich eine Sache, die nur schrittweise bewältigt werden kann. Immerhin brauchst du ein wenig Zeit…

  1. …bis du eine Person lange genug kennst, um sie besser einschätzen zu können.
  2. …bis du dieser Person voll und ganz vertrauen kannst.
  3. …bis du dich verletzlich machen kannst und dieser Person auch dein Innerstes offenbarst.

Beim "Honesty Bombing" werden die Schritte eins und zwei aber gleich mal eiskalt ignoriert, es geht zügig zur Sache. Aber lohnt es sich wirklich, von Beginn an so offen zu sein?

Die Dating-App Badoo scheint davon überzeugt zu sein. Das Team des Unternehmens führte in Großbritannien eine Umfrage durch, wobei 1.000 Singles zwischen 18 und 45 Jahren zu ihrem Dating-Verhalten befragt wurden. Die Fragen drehten sich dabei um die einzelnen Personen und wie sie zu Beziehungen stehen. 72 Prozent von ihnen waren eher dazu bereit sich ihrem Gegenüber zu äußern, von sich selbst zu erzählen und sofort ihre Erwartungen an eine Beziehung klarzumachen. Sie meinten auch, dass sie vor der Pandemie noch zurückhaltender waren. Bei der Frage, ob sie sich jetzt gleich beim ersten Date so offen ausdrücken könnten, stimmten 69 Prozent zu. Sie begründeten ihre Überzeugung wie folgt:

  • Es ist liegt ihnen stark am Herzen, auch über "schwierige" Themen wie psychische Gesundheit und Ehe sofort offen zu reden.
  • Diese Themen sind ihrer Meinung nach sogar wichtig, um den Kennenlern-Prozess zu beschleunigen.
  • Viele der Befragten gaben an, dass sie ungern die "Unnahbaren" spielen und auf "Mind-Games" und Manipulation gerne verzichten können.

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Menschennähe steigt dank Lockdown?

Der seit Ausbruch der Pandemie so plötzlich vorherrschende Abstand zu allem und jedem war für viele Beteiligten der Umfrage ein wichtiger Faktor, was das "Honesty Bombing" angeht. Der Lockdown und die damit verbundene Trennung zur Außenwelt hat vielen Menschen klar gemacht, wie sehr sie es schätzen, einfach unverfroren zu sein, sobald sie (neue) Leute treffen. Die zuletzt vorherrschende schwierigen Bedingungen brachten viele Singles zum Umdenken, wie sie von ihrem Gegenüber beim Daten wahrgenommen werden wollen. Man könnte fast sagen: Für eine Weile verloren sie im Corona-Lockdown ihre Freiheit, aber immerhin fanden sie dadurch ihr wahres (Dating)-Ich.

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