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DESHALB solltest du in der Isolation öfter masturbieren

Wir erklären dir, warum Masturbation in der Quarantäne der beste Selfcare-Tipp ist!

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Masturbieren Quarantäne
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Besonders Singles haben es während der Quarantäne etwas schwer. Der Wunsch nach einem Isolations-Buddy, der auch für intime Spielchen bereit wäre, ist groß. Für viele bleibt dann nur noch das Alternativprogramm auf Pornoseiten oder Solo-Sex mit Spielzeug sowie traditionell mit der Hand. Doch nicht nur einsame Herzen profitieren von regelmäßiger Masturbation! Warum du in der Quarantäne öfter Hand anlegen solltest, erklären wir dir hier.

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Masturbieren stärkt das Immunsystem

Wir waren uns schon immer sicher, dass der Höhepunkt nicht nur das Liebesspiel krönen, sondern auch unserer Gesundheit einen Gefallen tut: "Studien haben gezeigt, dass Orgasmen tatsächlich das Immunsystem stärken. Beim Orgasmus kommt es zum Anstieg verschiedener Hormone wie Adrenalin, Prolaktin aber auch Dopamin. Epinephrin und Endorphinen", erklärt Gendermedizinerin Alexandra Kautzky-Willer gegenüber Wienerin.

Eine Männer-Studie des Sexspielzeug-Herstellers Lelo hat gezeigt, warum sich Solo-Sex besonders gut auf das Immunsystem auswirkt: "Man hat die weißen Blutkörperchen, die Lymphozyten und Leukozyten gemessen und gesehen, dass es zu einem Anstieg von einigen Hormonen kommt, die beim Orgasmus ausgeschüttet werden. Prolaktin ist ein wichtiges Anti-Stress-Hormon. Adrenalin ist für die Erregung zuständig und bringt den Kreislauf in Schwung. Gleichzeitig kam es auch zu einem Anstieg von natürlichen Killerzellen im Blut. Damit meint man weiße Blutkörperchen und zytotoxischen T-Zellen, die die eigene Abwehr stärken und die man auch gegen Viren einsetzt. Der Effekt war ungefähr 45 Minuten messbar", erklärt Kautzky-Willer.

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Nicht nur Männer profitieren

Wer nun das Gefühl hat, dass nur Männer mit einem gestärkten Immunsystem (und mindestens einem antrainieren Bizeps) aus der Quarantäne stolzieren werden, irrt sich gewaltig. Auch für Frauen ist Solo-Sex überaus vorteilhaft!

  • Der australische Forscher Anthony Santella von der University of Sydney fand heraus, dass weibliche Selbstbefriedigung die Abwehrkräfte stärken kann.
  • Demnach vergrößert sich bei der Erregung der Gebärmutterhals und aktiviert dadurch den schützenden Schleim am Gewebe.
  • Das sorgt dafür, dass Bakterien ausgeschwemmt werden und zudem das Risiko an einer Blasenentzündung, Diabetes oder sogar Depressionen zu erkranken gesenkt wird.

Da die Quarantäne oft nervenaufreibend sein kann, gibt uns also der Solo-Sex den richtigen Hormon-Cocktail, um uns zu entspannen und gesund zu bleiben. Hierbei sind Pärchen nicht ausgenommen! Natürlich macht Sex zu zweit viel mehr Spaß, doch auch selbst einmal Hand anzulegen, kann zu einem erfüllten Liebesleben beitragen.

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