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Liebesleben: Kann Feminismus zu besserem Sex führen?

Vorgetäuschte Orgasmen und keine ehrlichen Gespräche? Auf diese Weise ruinierst du dir dein Sex-Leben. Da können wir dir aber helfen!

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Jacob Ammentorp Lund / iStock

Orgasmen vortäuschen und die eigenen Bedürfnisse nicht befriedigt zu bekommen klingt nicht wirklich nach einer heißen Nacht. Aber was kann man sonst machen? Ist man zu ehrlich, kränkt man doch das Ego vom Partner. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Frauen, die offen ihre Meinung preisgeben, besseren Sex haben als jene, die alles inne halten. Nun ja, wenn es die Wissenschaft sagt, dann muss es wohl stimmen, richtig? Lies weiter um den Bezug zu Feminismus und Spaß im Bett näher zu verstehen!

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Deshalb haben Feministen besseren Sex

Der Frau muss genauso viel Respekt gebührt werden wie dem Mann. Das betrifft nicht nur euer Sex-Leben, sondern auch alle anderen Aspekte im Leben, die sich außerhalb eurer Zimmerwände abspielen. Immerhin ist das eines der Grundansätze für den Feminismus. Wie hieß das doch gleich so schön? Feminismus ist eine "Richtung der Frauenbewegung, die von den Bedürfnissen der Frau ausgehend, eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen (z. B. der traditionellen Rollenverteilung) und der patriarchalischen Kultur anstrebt." (Oxford Languages)

In einer amerikanischen Studie befragte man mehr als 1.000 Frauen zu ihrem Sexleben. Die Frauen, die sich zwischen 18 und 94 Jahren befanden, wurden zu den Themen Orgasmen, Befriedigung und Kommunikation ausgefragt. Überraschend war, dass mehr als die Hälfte (58,8 Prozent) gestand schon einmal einen Orgasmus vorgetäuscht zu haben. Ein Drittel von ihnen gab ebenfalls zu, dass sie während dem Sex regelmäßig dazu neigen Hochpunkte zu simulieren.

Die Befragten begründen ihre Schauspielerei im Bett mit folgender Erklärung:

  1. Sie wollen nicht die Gefühle ihrer Partners verletzen.
  2. Sie teilen ihnen ungern ihre sexuellen Wünsche und Bedürfnisse mit.

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Damit auch du im Bett deinen Spaß haben kannst

Eine weitere Studie wurde auch in Großbritannien durchgeführt. Hier widmete man sich der Frage, ob Geschlechterverständnisse von Frauen und das Vortäuschen von Orgasmen in Zusammenhang stehen. Anhand der Antworten der 462 heterosexuellen Befragten lies sich festmachen, dass Frauen, die "antifeministischen Werten" mehr oder weniger nachgehen, dazu neigen Orgasmen vorzutäuschen. Das Problem liegt darin, dass die Meisten keine Ahnung davon haben, wie sie ihren Partnern ihre sexuellen Vorlieben verdeutlichen sollten. Während den intimen Momenten können sie sich dann auch nicht so ausdrücken, wie sie es gerne hätten.

Hier zeigen wir dir wie du das hinbekommst:

  • Sei mutig, erzähle deinem Partner, auf welche Weise du gerne masturbierst.
  • Finde den richtigen Moment: Versuche es das nächste Mal nach dem Sex, wenn die passende Stimmung herrscht.
  • Achte darauf, dass viel mehr freie Kommunikation und Ehrlichkeit zwischen euch geschaffen wird.

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