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Gefährliche Lust: So heftig ist der ungewöhnliche Sex-Trend "Sounding"

Vaginal, anal, oral & Co: Penetration kann auf verschiedene Arten erfolgen. Doch habt ihr schon davon gehört, dass es erregend sein kann, wenn man sich Gegenstände in die Harnröhre schiebt? Genau darum geht's beim Sex-Trend "Sounding"!

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Sounding Sex-Trend
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Du möchtest im Bett etwas Neues ausprobieren? Dann könnte der Sex-Trend "Sounding" etwas für dich sein. Doch aufgepasst: Dieser Fetisch kann äußerst gefährlich werden und ist nichts für Anfänger.

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Stimulation der Harnröhre

Wer als Mann zu Blasenentzündungen neigt, sollte jetzt lieber nicht weiterlesen. Beim "Sounding" geht es darum, Gegenstände in die Harnröhre des Mannes zu schieben. Das Weiten oder Dehnen der Harnröhre soll eine stimulierende Wirkung haben und zudem zu intensiveren Orgasmen beitragen.

  • Die Sexualpraktik kommt aus der Sadomaso-Szene und ist auch unter dem Namen "Peehole-Inseration" bekannt. Seinen eigentlichen Ursprung hat der Fetisch in der Medizin. Urologen verwenden meist verschiedene Utensilien, um die Harnröhre bei Männern zu weiten, wenn sie zu eng sind. Das ist meist der Fall, wenn man Schmerzen beim Wasserlassen hat oder das Sperma nicht richtig austreten kann.
  • Für die Penetration der Harnröhre werden meist Mini-Stäbe, Vibratoren oder Röhrchen benutzt. Je weiter die Harnröhre gedehnt wird, desto erotischer finden das die Anhänger dieser Praktik.
  • Was für manche sehr schmerzhaft klingt, bringt andere total in Rage. Der "Schmerz" der Penetration wirkt ziemlich antörnend, weshalb der Fetisch definitiv nichts für Anfänger ist!

Unsere Reaktion als wir zum ersten Mal von "Sounding" gehört haben:

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Gefährlicher Trend mit Nebenwirkungen

Neben unangenehmen Schmerzen kann das "Sounding" auch zu inneren Blutungen oder zu Rissen oder Verletzungen in der Harnröhre führen. Wer diese Praktik also durchführt, darf das Sex-Tool auf jeden Fall nicht zu fest und zu tief in die Harnröhre schieben. Im schlimmsten Fall könnte sogar die Blase verletzt werden.

Achtung: Nicht sterilisierte spezielle Harnröhren-Vibratoren, Utensilien oder Finger können zu Sexualkrankheiten oder Blasenentzündungen beitragen. Wer sich tatsächlich für diesen Fetisch interessiert, sollte sich unbedingt mit erfahrenen SM-Liebhabern austauschen oder einen Expertenrat einholen.

Zum Glück sind Geschmäcker unglaublich verschieden! Egal ob dich "Sounding" antörnt oder nicht, das Wichtigste ist immer noch, dass kein Sexpartner "unfreiwillig" verletzt wird oder Praktiken ohne Einwilligung durchgeführt werden!

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