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"Wokefishing": So fies ist dieser neue Datingtrend!

Es lässt sich ein neuer Datingtrend am Horizont blicken: "Wokefishing". Doch was steckt dahinter und was kann man dagegen tun?

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Wokefishing Datingtrend
fizkes / iStock

Du glaubst 2020 kann einfach nicht schlimmer werden? Dann müssen wir dich enttäuschen, denn der neue Datingtrend "Wokefishing" beweist mal wieder, warum wir langsam den Glauben an die Menschheit verlieren.

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Was ist "Wokefishing"?

"Wokefishing" beschreibt, wenn jemand vorgibt, politisch korrekte Ansichten zu vertreten, um seinen Schwarm zu daten. "Wokefisher" schreiben gerne in ihrem Tinder-Profil, dass sie feministisch sind, sie die #BlackLivesMatter-Bewegung unterstützen oder sich um die Umwelt sorgen. Zuerst scheinen die Tinder-Matches sehr aufgeschlossen und ehrlich zu sein, aber je länger man sie datet, desto eher erkennt man, dass ihnen Rechte für Homosexuelle, die Umwelt oder Gleichberechtigung eigentlich egal sind.

Es geht ihnen also nur darum, das Richtige zu sagen, um fürsorglich und unproblematisch zu wirken. Aber wenn man sie erst einmal kennenlernt, sind sie in Wirklichkeit sexistisch, rassistisch oder haben zutiefst kontroverse Ansichten.

  • Vielleicht behaupten sie, sie seien stolze Feministen, bezeichnen aber Frauen, die häufig Sex haben als Schlampen.
  • Vielleicht postet dein Date ein schwarzes Quadrat auf Instagram, um bei der BLM-Bewegung "mitzuwirken", verwendet aber beiläufig rassistische Beleidigungen, wenn er mit seinen Freunden zusammen ist.

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Wie kann man "Wokefisher" erkennen?

Oft ist es sehr schwierig "Wokefisher" zu entlarven, denn häufig haben die Blender das Gefühl, dass sie wirklich so politisch korrekt und ehrlich sind, wie sie vorgeben. Sie rechtfertigen ihre Handlungen oder Äußerungen mit "berechtigten" Gegenbeispielen:

  • "Ich kann gar nicht sexistisch sein, denn ich bin stolz auf meine Mutter, die arbeiten geht und trotzdem zuhause kocht."
  • "Ich bin nicht rassistisch, denn ich hatte schon einmal ein Date mit einer Schwarzen Frau."
  • "Ich hab' nichts gegen Homosexuelle, denn ein Freund von mir ist schwul – ich will es einfach nur nicht in der Öffentlichkeit sehen müssen."

Wichtig: "Wokefisher" müssen nicht immer männlich sein, auch Frauen können ihrem Gegenüber vorspielen gewisse Ansichten zu vertreten!

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Mehr Frust statt Lust

Wir wissen es: Meinungen können sich ändern! Doch "Wokefisher" locken dich mit Weltansichten an, die sie im Endeffekt gar nicht vertreten. Stattdessen spielen sie dir diese nur vor, um mit dir im Bett zu landen! "Wenn es zu gut ist, um wahr zu sein, dann ist es auch meistens so", erklärte Dr. Carmen Harra gegenüber dem Magazin "Health".

"Von Anfang an ehrlich zu sein, hilft, Fehler zu vermeiden, die in früheren Beziehungen gemacht wurden. Es wird dir viel Zeit ersparen, wenn du zu dem Schluss kommst, dass diese Person nicht die gleichen Werte vertritt wie du. Lass' dich von deiner Intuition leiten", rät die Expertin weiter.

Natürlich kann man versuchen, sein Gegenüber von den "richtigen" Ansichten zu überzeugen, doch ständig zu diskutieren, kann der Beziehung nicht gut tun. Also: Sei vorsichtig beim Online-Dating, denn Tinder bringt nicht immer die "perfekten Matches".

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