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Coronavirus: Mit der #NachbarschaftsChallenge zu mehr Nächstenliebe

Die #NachbarschaftsChallenge zeigt, wie Nächstenliebe und Solidarität auch zu Zeiten des Coronavirus am wichtigsten sind!

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#NachbarschaftsChallenge
Daisy-Daisy / iStock

In Zeiten des Coronavirus werden Homeoffice, Quarantäne und das Minimieren der sozialen Kontakte groß geschrieben. Besonders Risikogruppen wie Menschen über 65 oder Immunschwache müssen sich in Zukunft schonen und eine mögliche Infektion vermeiden. Besonders ältere Menschen trifft diese Maßnahme hart, denn durch die soziale Isolation fühlen sie sich oft allein. Die #NachbarschaftsChallenge soll dabei helfen, Älteren und Schwachen unter die Arme zu greifen.

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So funktioniert die #NachbarschaftsChallenge

Das Coronavirus versetzt viele Menschen in Angst und Panik. Älteren und Kranken wird vorsorglich geraten soziale Kontakte zu reduzieren und große Menschenansammlungen zu meiden. Nun rufen User auf Social Media zu mehr Solidarität auf und möchten ihren Mitmenschen im Alltag unter die Arme greifen. Die #NachbarschaftsChallenge zeigt, wie Menschen, die nicht zur Risikogruppe gehören, betroffenen Nachbarn helfen können. Sei es der Gang zum Supermarkt, zur Apotheke oder Gassigehen mit dem Hund – die Challenge ruft dazu auf, Nächstenliebe zu zeigen.

Seinen Ursprung hat die Idee auf Twitter: Dort postete Sabine Beck aus Wien einen Zettel, den sie im Stiegenhaus ihres Wohngebäudes aufgehängt hatte: "Sollten Sie über 65 Jahre alt sein und ein geschwächtes Immunsystem haben, möchte ich Euch unterstützen, gesund zu bleiben", schreibt die Userin. "Ich gehöre nicht zur Risikogruppe und könnte Ihnen durch kleinere Besorgungen bzw. Einkäufe in den nächsten Wochen unter die Arme greifen. Falls Sie also Unterstützung brauchen, stecken Sie mir bitte einen Zettel an die Tür und hinterlassen Sie mir Ihre Telefonnummer", schreibt Beck weiter. Im Anschluss appelliert sie auch an ihre restlichen Nachbarn: Wer helfen möchte, soll sich auf der Nachricht eintragen.

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Immer mehr Menschen machen mit

Die User auf Twitter, Instagram & Co sind begeistert. Prompt gab es einige Menschen, die bei der Challenge auch in ihrer Nachbarschaft mitmachten. Unter dem Hashtag #NachbarschaftsChallenge sammeln sich auf den sozialen Netzwerken unzählige Vorlagen und Muster, die man für die Challenge benützen kann.

 

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Sehr schön, dass es so steil geht. Wir schaffen das! Hier der Facebook-Text: Gestern war noch alles traurig in mir, weil viele meiner Freund_innen Kulturschaffende sind und sie jetzt wirklich hart getroffen sind. Aber Wissenschaft ist Wissenschaft und auch wenn Existenzen dran hängen, es gilt zuerst eine Pandemie einzudämmen. Gestern haben wir geredet und da wir zwei ältere und alleinstehende Nachbar_innen haben, haben wir uns gedacht, so ein Zettl wär nice. Wir haben ja auch keine Kinder und zumindest am Wochenende und Abend sehr viel Zeit. Falls es euch auch – wie uns – möglich ist anderen zu helfen, ich glaub über so einen Zettl freut sich jedes Haus. Let's call it #Nachbarschaftschallenge <3

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24-Stunden Hotline der Stadt Wien

Die Stadt Wien hat zudem eine 24-Stunden-Hotline unter der Nummer 01/4000-4001 eingerichtet. Sie soll vor allem Menschen in Risikogruppen Unterstützung bei der Besorgung von Lebensmitteln und Medikamenten bieten.

  • Für Fragen zum Coronavirus hat die AGES ebenfalls eine 24-Stunden-Hotline unter der Nummer 0800 555 621 eingerichtet.
  • Im Verdachtsfall sollte man nicht einfach zum Hausarzt gehen oder ins Krankenhaus fahren. Das ist besonders wichtig, damit das Virus nicht in Arztpraxen oder Krankenhäuser eingeschleppt wird. Es besteht die Möglichkeit sich telefonisch krank schreiben zu lassen.
  • Rufe deinen Hausarzt an oder wende dich an das Gesundheitstelefon 1450.
  • Menschen, die aus China oder Italien zurückgekommen sind und innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückreise Symptome wie Fieber, Husten und Atembeschwerden aufweisen, sollten unbedingt bei 1450 anrufen und den Anweisungen genau folgen. Zudem sollten Betroffene den Kontakt zu anderen auf jeden Fall meiden!

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