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#IchWill-Kampagne: Louisa Dellert, Marie Nasemann & Co machen sich für Frauen in Führungspositionen stark

#IchWill: Weil Frauen bis heute kaum vertreten sind in Führungspositionen, machen sich nun zahlreiche große Persönlichkeiten für Chancengleichheit stark.

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#IchWill-Kampagne
LaylaBird / iStock

Zahlreiche starke Stimmen aus Deutschland melden sich in einem zweieinhalbminütigen Clip zu Wort. #IchWill lautet die Kampagne, die dahinter steht. Sie bildet die Antwort auf die immer noch zu weitverbreitete These, dass Frauen keine Führungsrollen übernehmen wollen. Die Realität sieht nämlich anders aus: Weibliche Führungspositionen zählen leider immer noch zur Seltenheit, weil Frauen am Arbeitsmarkt mit ungleichen Chancen zu kämpfen haben. Alle Infos zur neuen Initiative erfährst du hier.

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#IchWill-Kampagne für mehr Chancengleichheit

"Wusstest du, dass in Deutschland gerade mal 10% Frauen in Unternehmensvorständen sind? Wusstest du, dass die Vornamen Thomas und Michael bei den CEOs von deutschen Unternehmen jeweils fünfmal häufiger vorkommen, als es Frauen auf den Chefsesseln gibt?" Mit diesen Sätzen machen Mitwirkende der #IchWill-Kampagne auf die verheerenden Chancenungleichheiten in deutschen Unternehmen aufmerksam. So haben große Unternehmen bei der freiwilligen Selbstverpflichtung zur Einstellung von Frauen eine Zielgröße von "Null" angegeben.

 

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Louisa Dellert, Fabian Hart, Marie Nasemann, Sara Nuru und viele weitere Mitwirkende fordern deshalb die Bundesregierung auf zu handeln. Die Akteure setzen sich dafür ein, dass Unternehmensvorstände gesetzlich dazu verpflichtet werden, bei Neueinstellungen mindestens eine Frau zu berücksichtigen. Ganz nebenbei machen sie mit dem weitverbreiteten Vorurteil Schluss, dass Frauen nicht in den Vorständen sitzen wollen. Mit dem Hashtag #IchWill sollen andere Betroffene es ihnen nun gleich zu tun.

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"'Sie sind verheiratet, warum sollten wir Sie einstellen?"

Und damit lösten die Frauen und Männer eine Welle an Zustimmung aus, wie das Storyhighlight "#IchWILL" von Marie Nasemann zeigt. Viele Frauen erzählen dem deutschen Model ihren ganz persönlichen Moment, in dem sie aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt wurden.

Kaum eine Frau musste sich bei einem Bewerbungsgespräch nicht der Frage stellen, ob sie in naher Zukunft Kinder geplant hat. Übrigens reicht es auch schon, wenn Frauen einen Ring am Finger haben, wie eine Followerin von Marie in einer Nachricht schreibt: "Als ich frisch verheiratet war, sagte man mir bei zwei Bewerbungsgesprächen 'Sie sind verheiratet, warum sollten wir Sie einstellen, wenn Sie uns nach der Probezeit schwanger verlassen?'. Seither bewerbe ich mich mit meinem Mädchennamen. Wie traurig oder?" Dass diese Geschichte nur eine von vielen ist, sollte Grund genug sein, um Frauen künftig in der Arbeitswelt mehr zu unterstützen.

Auch auf die Annahme, dass weniger qualifizierte Frauen Männern so nur den "Job wegnehmen", weiß Louisa Dellert Antworten. Mit vier Gründen, warum die Frauenquote auch im Jahr 2020 noch wichtig ist, räumt sie damit ein für alle Mal auf mit Vorurteilen: 

 

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