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"Jerusalema-Challenge": SO ernst ist der Hintergrund der viralen Corona-Bewegung

Derzeit tanzen zahlreiche Menschen zu der "Jerusalema-Challange": Sie soll positiv stimmen & zugleich den Ernst der Corona-Lage verdeutlichen.

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Das steckt hinter der #jerusalemachallenge
Wiener Gesundheitsverbund / YouTube

Besonders für das Gesundheitspersonal erwies sich das Jahr 2020 als enorme Herausforderung. Dass sich Ärzte und Pflegekräfte ihr Lachen selbst in schweren Zeiten nicht nehmen lassen, zeigt die neue #jerusalemachallenge. Mit dieser Bewegung möchten die Teilnehmer in Zeiten von Corona anderen Menschen Mut machen. Doch die zahlreichen Videos von tanzendem Krankenhauspersonal sollen nicht nur positiv stimmen, sondern ebenso auf den Ernst der Lage aufmerksam machen. Wir verraten dir, was hinter der jerusalemachallenge steckt.

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#jerusalemachallenge: Das steckt hinter der Bewegung

Der Song "Jerusalema" des südafrikanischen Sängers "Master KG" beschreibt einen Ort "an dem man Frieden findet, an dem es keine Sorgen, sondern nur Glück und fröhliche Menschen gibt". Diese Botschaft möchte mittlerweile die halbe Welt mit ihren Mitmenschen teilen: Weil Lachen die beste Medizin ist und man auch in schwierigen Zeiten positiv bleiben sollte, sodass Sorgen nicht unseren gesamten Alltag bestimmen. Millionen Menschen nahmen seither an der "Jerusalema-Challenge" teil, darunter auch ganze Spitalbelegschaften, Polizeistationen oder Fluggesellschaften.

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Tanzende Spitäler: Corona-Hymne bewegt die Welt

Angestoßen wurde der Hype im Gesundheitsbereich von einem belgischen Spital, das mit dem Tanzvideo auf die steigenden Infektionszahlen im Land hinweisen wollte. Während das Orthopädische Spital Speising und die Sonderabteilung für Strahlentherapie – Klinik Hitzing bereits im Dezember ihre Tanzvideos mit der Welt teilten, schloss sich nun auch die Wiener Klinik Floridsdorf dem Trend an. Seither entwickelte sich der Song "Jerusalema" zur Corona-Hymne, die zahlreiche Menschen (unter Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen) bewegt. Besonders die Clips der Ärzte und Pflegekräfte gingen viral und wurden fleißig geteilt von Social-Media-Usern. Allen voran deswegen, um sich bei den Corona-Helden für ihre Lebensfreude, aber auch ihre Leistung, die sie in den vergangenen Monaten erbringen mussten, zu bedanken.

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