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Nach Genesung: Was ist das "Post-COVID-Syndrom"?

Viele Corona-Genesene klagen über Langzeitfolgen nach der Infektion. Doch gibt es wirklich ein "Post-COVID-Syndrom"? Und wenn ja, wie äußert es sich?

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Post-COVID-Syndrom
dragana991 / iStock

Immer mehr Menschen, die an dem Coronavirus erkrankten und einen schweren Verlauf aufwiesen, berichten über ihre Langzeitfolgen. So weisen Experten nun daraufhin, dass es tatsächlich ein "Post-COVID-Syndrom" gibt.

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Das sind die Symptome des "Post-COVID-Syndrom"

Patienten, die einen schweren COVID-Verlauf hatten, leiden häufig unter Langzeitfolgen. Das betrifft vor allem Infizierte, die in die Intensivstation eingeliefert oder mechanisch beatmet wurden. Laut dem Lungenexperten am Linzer "Kepler Universitätsklinikum" Bernd Lamprecht weist vieles darauf hin, dass man von einem "Post-COVID-Syndrom" sprechen kann.

Zu den Anzeichen zählen unter anderem

  • starke Erschöpfung, die sich auch nicht durch Schlaf oder Ruhepausen verringern lässt,
  • Atemnot,
  • Schlafstörungen,
  • Antriebslosigkeit
  • und sogar Depressionen.

Mehrere Studien zeigen, dass die Symptome bei fast einem Drittel der ambulant behandelten Covid-19-Patienten und 90% der stationär behandelten Patienten festgestellt wurden. Die Ursache wird noch weiterhin erforscht, doch laut Lamprecht sollen auch Veränderungen des Stoffwechsels und des Hormonhaushalts eine Rolle spielen.

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Vielleicht schon 2021 neue Medikamente gegen Corona

Laut Lamprecht können Patienten mit einem schweren Verlauf im Vergleich zum Beginn der Pandemie schon viel besser behandelt werden. Vorhandene Medikamente werden dafür "umfunktioniert". Zudem stehen die Chancen sehr gut, dass man im ersten Quartal 2021 einen Durchbruch der medikamentösen Behandlung von COVID-19 zu erreichen.

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