Trending

Westafrika: Tierschützer retten ausgehungerte Löwen aus Privatzoo

Tierschützer retteten aus einem westafriknischen Privatzoo mehrere wilde Tiere, die zum Sterben in Gehegen allein gelassen wurden! 

  • Drucken
Tierschützer Löwen Zoo
MoreISO / iStock

Erschreckende Nachrichten aus Westafrika: In einem Privatzoo in Burkina Faso wurden eine Mehrzahl an Tieren vor dem Tod gerettet. Die Löwen, Affen & Co waren ausgehungert und wurden in ihren Gehegen zurückgelassen, um zu sterben.

Mehr dazu: Österreich: Fast allen Schweinen wird der Schwanz gekürzt

Löwin aufgrund katastrophaler Zustände erblindet

Tierschützer der Organisation "WildatLife" konnten bei einer Rettungsaktion insgesamt 47 Tiere vor dem Hungertod retten. Wie die britische Zeitung "Daily Mail" berichtet, war die Situation so dramatisch, dass ausgehungerte Löwen leblos am Gelände des Wildparks hingen. Eine Löwin war durch die schlechten Bedingungen sogar erblindet, laut den Rettern lag sogar ein Verwesungsgeruch in der Luft. Auf Instagram veröffentlichte die Organisation ein herzzerreißendes Video, welches eine ausgehungerte Löwin zeigt. Im Hintergrund hört man einen der Tierschützer weinen:

"Als wir den Käfig der Stachelschweine inspizierten, trafen wir beide in den letzten Stadien des Todes. Der Geruch des Verfalls war bereits vorhanden, da sie verschlossen und wochenlang verrottet waren", schrieb das Team auf Instagram.

Mehr dazu: Bohrn Mena: Wie unser Essen die Welt verändert

Spendenkonto für Zootiere eingerichtet

Laut den Rettern wurden die Tiere wochenlang nicht gefüttert und ihrem Schicksal überlassen. Darunter waren Löwen, Flusspferde, Stachelschweine und Affen. Wie die Aktivisten berichten, sind  in den letzten sechs Jahren 98% der Zootiere an Vernachlässigung und Hunger gestorben. Die Mitarbeiter von "WildatLife" kümmern sich nun um die geretteten Tier und peppeln sie wieder auf. Auch ein Spendenkonto wurde eingerichtet, mehr Informationen dazu findest du hier.

Mehr dazu: Gibt es bald nur mehr Roboter-Tiere im Zoo zu sehen?

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.