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Drunk-Texting: Deshalb bereut jeder seine "rauschigen" Instagram-Posts

Wer im Rausch-Zustand den Ex kontaktiert hat ist noch gut dran. Drunk-Texting gibt es auch auf Social Media, und da geht es peinlicher zu.

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FluxFactory / iStock

Nach einer wilden Nacht mit Freunden freust du dich bestimmt auf dein Bett. Wir raten dir ein paar Stunden länger zu schlafen, denn am nächsten Tag wirst du leider allzu oft nicht auf dein Handy schauen wollen. Es ist doch toll, wenn du deine lustigen Momente als Pic festhältst oder in Form von Videos auf Instagram teilst. Aber es ist wieder eine ganz andere Geschichte, wenn du das in einem betrunkenem Zustand gemacht hast.

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Drunk-Texting auf Social Media

Zuhause war die lustige Vorglüh-Party, danach ging es in die Bar, um den Rest deiner Freunde zu treffen. Und nachdem ihr später auch endlich im Club angekommen seid, war noch alles heiter und spaßig … aber was dann? Von deinem nächtlichen Fortgeh-Abenteuer sind dir nur noch kleine Erinnerungsschnipsel geblieben, die du irgendwie versuchst zu verknüpfen. "Zum Glück" wurde ja alles auf deinem Instagram-Account gepostet, richtig? Wie groß die Blamage dann tatsächlich wird, sitzt hängt wohl von der Anzahl deiner Follower an, und ob diese deine betrunkenen Eskapaden bereits mit anderen im Netz geteilt haben. Da hört sich ein nächtlicher "Drunk-Dial" mit dem Ex doch nicht so schlimm an.

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Betrunkene Anrufe gibt es zwar schon so lange wie das Telefon, und mit der Einführung  der mobilen Telefone war es jedem möglich, auch unterwegs betrunkene Nachrichten zu versenden. Halb so schlimm, solange die Nachrichten nur zwischen dir und dem armen Empfänger bleiben. Ein Problem der heutigen Zeit ist jedoch, dass nun jeder auf Instagram, TikTok und Snapchat mitkriegt, wenn du zu beschwipst bist und in einer Nacht mehr als 20 wirre Storys hochgeladen hast. Ist doch alles harmlos, bis zum Punkt, an dem du doch ein wenig zu viel von dir preisgibst. Der Psychiater Dr. Cyrus Abbasion erklärt Refinery29.com, dass das Online-Posten in einem betrunkenem Zustand zum Verhängnis werden kann. "Wenn du persönliche Informationen postest, die du normalerweise nicht mit der Öffentlichkeit teilen wollen würdest, kann das gefährlich sein. Das kann nicht bloß peinlich werden, sondern sogar deinem Ruf schaden. Im schlimmsten Fall verlierst du vielleicht sogar deinen Job, wenn du beispielsweise vertrauliche Informationen veröffentlichst."

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Mit diesen Tipps blamierst du dich nicht mehr online

Mit Alkohol verlierst du jegliche Hemmungen, das weißt du zum einen aus lustvollen Erfahrungen, zum anderen aber auch aus schmerzvollen Erlebnissen mit dem Ex. Deine mit Tippfehlern gefüllten SMS-Nachrichten und verwackelten Instagram-Storys können aber eine Sache von gestern sein, und dabei musst du nicht einmal auf deine Lieblings-Drinks verzichten.

Mit diesen Tipps kannst du dich von peinlichen Online-Auftritten verabschieden:

  • Bitte eine Freundin darum, dass sie sich um dein Handy kümmert. Nach einigen Shots wirst du auch schon vergessen haben, wer im Besitz deines Geräts ist.
  • Es gibt genügend Apps, die bestimmte Kontakte und gewisse Social Media Apps blockieren können. Diese werden auch schon nach wenigen Stunden wieder automatisch entblockt – im besten Fall bist du dann wieder ausgenüchtert.
  • Lege dir ein altes Handy ohne Internetfunktion zu, dass du als "Party-Telefon" verwendest. Mit deinem Steinzeit-Handy ohne eingespeicherten Kontakten kannst du zwar nur Notfallnummern anrufen, dafür aber belästigst du niemanden mitten in der Nacht.

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