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So bekämpfst du grippale Infekte mit Pflanzenkraft

Dich plagt ein grippaler Infekt? Dann verraten wir dir, welche Heilpflanzen jetzt helfen!

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seb_ra / iStock

­Grippale Infekte sind zwar weit weniger gefährlich als die „echte“ Grippe, unangenehm sind sie dennoch. Mit den folgenden Tricks und Kraft dieser Heilpflanzen kann jeder selbst seinem Körper bei einer Erkältung beim Auskurieren helfen.

Wie werden Erkältungen aus­gelöst, wie lange dauern sie?

Ausgelöst werden die meisten grippalen Infekte durch Rhino-, Adeno- oder Parainfluenzaviren, die über die Atemwege in den Organismus eindringen. Nach der Ansteckung vergehen etwa ein bis drei Tage, bis sich die Erkrankung bemerkbar macht. Jährlich ­haben Erwachsene etwa 2–5, Kinder sogar 4–8 Mal mit einem grippalen ­Infekt zu kämpfen.

Nach einer Woche ist meist alles überstanden. Sollten die Symptome auch nach zehn Tagen nicht abgeklungen sein oder sich zumindest deutlich gebessert haben, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Mehr dazu: Wie unterscheiden sich Coronavirus, Grippe und Erkältung voneinander?

Schritt 1: Abwehr stärken

Während der ersten Phase eines grippalen Infektes gilt es die körpereigene Abwehr zu stärken. Warm halten lautet die Devise. Viren mögen Wärme nicht, weshalb ein kurzzeitiges Anheben der Körpertemperatur helfen kann. Ein Erkältungsbad mit Tannenzapfenextrakt kann wahre Wunder wirken. Als Tee zubereitet, heizen Brennnesselblätter, Holunderblüten und Hagebutten dem Immunsystem ein.

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Schritt 2: Entzündungen verringern

In der zweiten Phase einer Erkältung sollten Entzündungen gestoppt werden. Ideal dafür ist die „echte“ Kamille. Sie beschleunigt nicht nur das Ausheilen der Entzündung, sondern bekämpft auch den Erreger direkt und reduziert nebenbei auch noch Stress und Krämpfe. Die Blüten eignen sich für Tee, zum Inhalieren oder als Wickel.
Aktuell noch weniger bekannt ist die Aloe arborescens. Das Mark der dreieckigen Blätter enthält Vitamine und Mineralstoffe, die eine antivirale, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung haben. Die Pflanze ist zum Verzehr geeignet; wer es lieber im Geschmack neutral mag, greift zu Präparaten, die diese enthalten.

Schritt 3: Schleimhäute fit halten, Abhusten ermöglichen

Die Schleimhäute, vor allem die der Bronchien, werden Viren bei geringer Feuchtigkeit nicht so leicht durch „Abhusten“ los. Ein altbewährtes Mittel bei Husten ist ­Eibisch. Die Wirkstoffe der Wurzel legen sich wie ein dünner Film auf die gereizten Schleimhäute und halten diese „geschmeidig“. Um die oberen Atemwege vor dem Austrocknen zu schützen, hilft gurgeln, inhalieren und trinken. Gegen Heiserkeit und Halsschmerzen ist ­Salbeitee dank seiner keimtötenden Wirkung besonders geeignet.

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Schritt 4: Ernährung

Auch durch die Ernährung kann die Heilung unterstützt werden. Zwiebel und Knoblauch helfen dank dem Inhaltsstoff Allicin, der Viren und Bakterien so gar nicht schmeckt. Knoblauch sollte am besten roh genossen und nicht geschnitten, sondern zerdrückt werden, dann wird viel Allicin freigesetzt. Brokkoli, Fenchel, Paprika und Haferflocken liefern eine Kombination aus Vitamin C und Zink, die hilft, die Zeit der Erkältung zu verkürzen. Hühnersuppe regt an, kräftigt und lässt die Schleimhäute abschwellen.

Pflanzenkraft statt Medikamentenhammer – so einfach geht’s!

Mehr dazu: Erkältung: Bakteriell oder viral? 

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