Liebesleben

5 Mythen zur Schambehaarung

Was bringen uns Schamhaare eigentlich in sexueller Hinsicht? Hier finden Sie 5 Mythen zu Schamhaaren und ihrer Rolle beim Geschlechtsakt.

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Schamhaare schützen vor Krankheiten und Intimfrisuren sind besonders hübsch? Wir klären auf!
katleho Seisa / iStock

Im Sommer gerodete Ebene, im Winter eher verwachsener Dschungel. Die Vegetation in der Hose verändert sich häufig im Laufe der Jahreszeiten. Die Trends dazu variieren ebenso, wobei eine volle Haarpracht zuletzt in den 80ern en vogue war. Heute bleibt entweder nur eine schmale Landebahn oder die klassische Intimglatze. Unabhängig vom Look down under: Was machen unsere Schamhaare eigentlich mit unserem Liebesleben? Wir gehen 5 Schamhaar-Mythen auf den Grund.

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Schamhaare schützen vor Geschlechtskrankheiten

Ganz klar: Nein! Das Kondom ist die einzige sinnvolle und sichere Variante, um sich nicht mit teils gefährlichen Krankheiten wie HIV, HPV, Genitalwarzen oder Gonorrhö anzustecken. Trotzdem steigt das Risiko für Infektionen, wenn Sie unten ohne gehen (und Sex haben).

  • Eine Studie der University of California hat sogar ergeben, dass Frauen, die stets Kahlschlag tragen, eine um 75 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, sich beim Geschlechtsverkehr eine Krankheit einzufangen.
  • Die Begründung: Durch das Rasieren entstehen kleine Verletzungen an der Hautoberfläche, durch die Krankheitserreger leicht eindringen und in die Blutbahn gelangen können.

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Buschiges Schamhaar vergrault den Partner

Biologisch gesehen ist eigentlich das glatte (oder eher das buschige) Gegenteil der Fall: Im Schamhaar sitzen nämlich jede Menge Pheromone, die bei unserem geschlechtlichen Gegenüber die Lenden brennen lassen. Prinzipiell hängt es aber von den individuellen Vorlieben ab, ob jemanden das haarige Grauen packt oder die drahtigen Löckchen anziehend findet. Vor allem Menschen mit sensibler Nase reagieren teilweise intensiv auf das erotische Duftgemisch im Schoß. Wie wär's, wenn Sie Ihren Partner einfach mal mit wildem Naturlook überraschen?

Intimfrisuren sind besonders attraktiv

Tatsächlich haben Umfragen ergeben, dass Männer gestutztes und getrimmtes Haar schöner finden, als einen komplett haarlosen Intimbereich. Am wichtigsten ist jedenfalls ein gepflegter Intimbereich. Bei schlechtem Geruch hilft nämlich auch die hübscheste Frisur nicht mehr.

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Schamhaare haben dieselbe Farbe wie das Kopfhaar

Okay, das ist ein wenig off-topic, aber durchaus interessant. Die Farbe des Kopfhaares stimmt nämlich so gut wie nie mit jener der Schambehaarung überein. Falls Sie wissen wollen (warum auch immer), welchen Ton das Schamhaar Ihres Gegenübers hat, dann sollten Sie dessen Augenbrauen inspizieren. Die Farbe der Augenbrauen deckt sich nämlich meist mit der des Schamhaars.

Mit Schamhaaren fühlt die Frau weniger

Viele sind der Meinung, dass sie bei voller Schamhaarpracht beim Sex weniger spüren. Auch bei diesem Thema geht es vor allem um die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse beim Geschlechtsverkehr. Manche finden gerade die "härtere" Reibung, die durch ein Mehr an Haaren entsteht, sehr angenehm, andere bevorzugen die "weichere", haarlose Art sich zu lieben. Wiederum andere empfinden die Haare als Puffer und kommen leichter zum Höhepunkt, wenn sie rasiert sind.

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