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Cellulite: 5 spannende Fakten zur Orangenhaut

Wie entsteht die Orangenhaut? Warum sind nur Frauen betroffen? Und können spezielle Cremes oder Bürsten helfen? Wir haben die Fakten gesammelt.

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Es ist ein Graus mit der Orangenhaut: Jeder hat sie, keiner will sie – und egal was wir dagegen unternehmen, nichts scheint wirklich zu helfen.
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Es ist ein Graus mit der Orangenhaut: Jeder hat sie, keiner will sie – und egal was wir dagegen unternehmen, nichts scheint wirklich zu helfen. Über kaum ein kosmetisches Problem kursiert im Internet so viel Unsinn wie über die Cellulite. Wir haben uns die Fakten angesehen und verraten, was wirklich hilft.

Cellulite ≠ Cellulitis

Die Orangenhaut wird oft fälschlich „Cellulitis“ genannt. Bei Cellulitis (auch Zellulitis) handelt es sich jedoch um eine schmerzhafte Entzündung des Unterhautgewebes. Das richtige Synonym für die unschönen Dellen am Körper lautet „Cellulite“.

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Orangenhaut ist ein Frauenproblem

Von Cellulite sind fast ausschließlich Frauen betroffen. Das liegt daran, dass vor allem unser Hormon Östrogen viele Fettzellen an der Unterhaut ansiedeln lässt. Männer hingegen horten ihr Fett eher zwischen ihren Organen – daher der eher männertypische Bierbauch. Bei Frauen ist zudem das Bindegewebe unterhalb der Haut anders strukturiert und neigt deshalb viel eher zu Dellen.

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Cremen und Gels als reine Geldverschwendung

Anti-Cellulite-Cremes und -Wickel aus der Drogerie gehen weg wie warme Semmeln – versprechen Sie doch tolle Erfolge mit nur minimalem (finanziellen) Aufwand. Diese können jedoch schon aus Prinzip nicht funktionieren:

  • Wie Sie gerade gelernt haben, sitzt das Problem unterhalb der Haut – und Pflegeprodukte können die Haut nicht durchdringen.
  • Sparen Sie sich ihr Geld daher lieber für eine gute Massagebürste, ein paar Hanteln für Zuhause oder eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio.

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Sport, Ernährung und Massagen?

Wie bereits angedeutet, gibt es (neben Schönheits-OPs) nur zwei Arten, wie Sie die zumindest kurzfristig Besserung verschaffen können. Auf lange Sicht hilft Fettabbau bekanntlich am besten:

  • Wer seinen Körperfettanteil durch regelmäßiges Krafttraining und gesunde Ernährung senkt, verdrängt damit auch einen Teil des Fettes, das sich unter der Haut ansiedelt.
  • Dauerhaft hält das allerdings nicht an – nur, wenn man das Programm konsequent und langfristig durchzieht.
  • Durchblutungsfördernde Massagen helfen ebenfalls, allerdings hält der Effekt immer nur sehr kurz an.

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Die Gene können echte Spielverderber sein

Wenn Sie beide Methoden versucht haben, die Orangenhaut sich aber nicht bessert, ist eine (oft genetisch bedingte) Bindegewebsschwäche wahrscheinlich. In diesem Fall müssen Sie sich wohl oder übel an die kleinen Dellen gewöhnen. Ist ja im Endeffekt auch nicht schlimm – ein wenig Cellulite haben wir doch sowieso alle, oder?

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