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Diese mikroplastikfreien Peelings tun deiner Haut und der Umwelt gut

Reinigende Peelings schaden zumeist der Umwelt. Mit diesem nachhaltigem Rezept plagt dich bei deiner Pflege kein schlechtes Gewissen mehr.

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LightFieldStudios / iStock

Wer noch nie ein Peeling gemacht hat sollte beim Anfang Wert auf Gründlichkeit legen. Gesichtspeelings sind nicht nur eine angenehme Pflege für das Gesicht, sie sind wichtig für die Haut, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Poren zu reinigen. Dabei sollte aber auf die Wahl der Peeling-Produkte geachtet werden, denn in den meisten Cremes sind synthetische Zusätze oder Mikroplastik enthalten. Wie du dich von diesen umweltschädlichen Partikeln verabschieden kannst und trotzdem eine klare Haut bekommst, zeigen wir dir hier.

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Was ist Mikroplastik?

Die kleinen Plastikpartikel sind wahrlich überall zu finden. Sogar in deinem Wasser können sich kleinere Mengen versammeln. Diese sind aber mit bloßem Auge nicht sichtbar. Allerdings können sie auch als kleine Schleifkörner verarbeitet werden, die dann in vielen Peelings aus der Drogerie enthalten sind. Die kleinen Partikel reiben während deiner Gesichtskur deine Hautzellen ab und werden dann abgewaschen. Sie landen schlussendlich für geraume Zeit im Meer oder als Klärschlamm auf Feldern. Wie du deiner Pflege nachgehen kannst, ohne dabei die Umwelt zu belasten ist einfach: Mach's doch selbst, mit deinem eigenen Home-Peeling Rezept!

Für dieses Peeling brauchst du genau 3 Zutaten:

Ein feuchtigkeitsspendendes Element, das am Besten pflanzenbasiert ist und keine chemischen Duftstoffe enthält. In der Naturkosmetikabteilung deiner Drogerie solltest du nach folgenden Ölen Ausschau halten:

  • Arganöl
  • Avocadoöl
  • Jojobaöl
  • Kokosöl

Ein angenehmes ätherisches Öl, das deine Haut pflegt und nährt. Für deine DIY Kosmetik kommen diese verlockenden Gerüche in Frage:

  • Zitrone
  • Sandelholz
  • Vanille
  • Rosenöl

Ein biologisch abbaubar, körniges Element, das die Mikroplastikperlen in deinem Peeling ersetzt. Diese sind natürlich, und wenn du sie nicht schon in deinem Küchenkabinett stehen hast, sind sie recht erschwinglich zu kaufen:

  • Zucker (weiß, braun oder roher)
  • Meersalz
  • Tonerde wie Heilerde, Mineralerde, Lavaerde, rote Tonerde
  • Kaffeesatz, frisch gemahlene Bohnen

Mehr dazu: Kaffee-Peeling: Beautytrend aus dem Netz

Welche Zutat für welches Ergebnis?

Wenn du stark "peelende" Zutaten für dein Gesicht brauchst empfiehlt sich weißer Zucker oder Meeressalz. Für fettige Haut hilft hingegen Tonerde oder Kaffeesatz. Die Zutaten kannst du je nach deinen Hautbedürfnissen anpassen. Dabei solltest du auf die Empfindlichkeit und Verträglichkeit deiner Haut achten.

Mehr dazu: 3 Fehler, die du bei der Pflege vermeiden solltest

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