Beauty

Gesichtsbürste: Wie der borstige Trend Ihre Haut porentief reinigt

Die Bürste für das Gesicht soll vor Schmutzrückständen auf unserer Haut schützen und für ein ebenmäßiges Hautbild sorgen.

  • Drucken
Hautreinigung mit der Gesichtsbürste
YakobchukOlena / iStock

Unsere Haut ist tagtäglich einer Vielzahl von Umwelteinflüssen ausgesetzt, die eine alles andere als positive Wirkung auf unser äußeres Erscheinungsbild haben. Von UV-Strahlen, Feinstaub bis hin zum einfachen Make-up muss unsere Haut mit vielen Stress-Faktoren zurechtkommen. Das reine Abschminken und Reinigen ist in den meisten Fällen nur eine oberflächliche Säuberung. Mit der elektronischen Gesichtsbürste können Sie diesem Problem entgegenwirken. Wir klären auf, was hinter dem Trend steckt und welche Tipps Sie beachten müssen.

Mehr dazu: Großstadt schadet der Haut

Schmutzrückstände trotz Reinigung

Für die meisten gehört die tägliche Gesichtsreinigung am Morgen oder vor dem Schlafen längst zur Routine. Man möchte seiner Haut schließlich hin und wieder eine Verschnaufpause von den zahlreichen Stress-Faktoren gönnen. Doch was, wenn Sie auch nach der Pflege noch nicht von einer gesäuberten Haut sprechen können? Auf den ersten Blick nicht erkennbar sind die vielen Schmutzpartikel, die sich tief in unseren Poren verstecken und diese verstopfen. In Kombination mit Make-Up Resten und Schweiß kommt es schließlich zu Hautirritationen. Die Folgen lassen meist nicht lange auf sich warten und treten als Pickel und andere Unreinheiten zutage.

Mehr dazu: Porenklar: Ausreinigung bei unreiner Haut

Bürsten für ein porenklares Hautbild

Wie schafft man es also seine Haut porentief zu reinigen? Die Antwort darauf ist so seltsam, wie ungewöhnlich: Mit einer elektronischen Gesichtsbürste. Hatte der borstige Begleiter jahrelang nichts im Gesichtsbereich zu suchen , ist er dort heute mehr als erwünscht. Auch eine manuelle Behandlung ist möglich, jedoch soll die elektronische Alternative eine deutlich effektivere Wirkung haben. Doch was macht die Bürste zum Must-Have im Badezimmer?

  • gründlich und porentief: Gesichtsbürsten sorgen mit ihren Bewegungen dafür, dass abgestorbene Hautschuppen, Talgreste und Schmutz von unserer Haut entfernt werden. Besonders in Kombination einer Waschlotion erzielen Sie so eine porentiefe Reinigung. Zwar versprechen die Hersteller ein feineres Hautbild, tatsächlich kleiner werden die Poren nach derzeitigen Ergebnissen jedoch nicht. Dennoch wirkt unsere Haut ebenmäßiger.
  • passende Bürste: Man unterscheidet zwischen rotierenden und oszillierenden Bürsten, wobei die Wahl vom Hauttyp abhängig ist. Die kreisende Gesichtsbürste punktet vor allem durch ihren intensiven Peeling-Effekt und wird bei normaler bis fettiger Haut verwendet. Im Vergleich dazu eignet sich die oszillierende Bürste für sensible Haut, da sie die Reinigung nur mittels Schallfrequenzschwingungen unterstützt. Durch die Vibration wird die Haut weniger strapaziert.
  • Multitalent: Die vielseitigen Aufsätze könne für eine einfache Gesichtsreinigung, Peelings oder das Einmassieren von Pflegecremes verwendet werden. Von dem Massage-Effekt verspricht man sich einen rosigeren, strahlenden Teint. Ermöglicht wird dies durch die angeregte Durchblutung der Haut.

Mehr dazu: 5 Tipps gegen Pickel am Rücken

Tipps zur richtige Anwendung

Auch wenn die Fakten durchaus für eine einfache Pflegeroutine sprechen, gilt es dennoch einige Punkte zu beachten:

  • Vor der Anwendung sollten Sie wie gewohnt Ihr Gesicht reinigen, um Make-Up und Schmutzreste zu entfernen – davon sammeln sich jede Menge über den Tag an. Befeuchten Sie Bürste und Gesicht – schon kann die Pflege per Knopfdruck beginnen.
  • Reinigen Sie den Bürstenkopf nach jeder Anwendung und ersetzen Sie ihn idealerweise alle drei Monate. So können Sie vermeiden, dass Schmutzrückstande auf den Borsten zurückbleiben.
  • Sollten Sie das Produkt zum ersten Mal verwenden, testen Sie es am besten vorerst nur an einer kleinen Hautpartie. Damit Ihrer Haut nicht zu viel abverlangt wird, empfiehlt es sich, pro Anwendung nur ein einziges Pflegeprodukt zu verwenden.
  • Auch wenn die Hersteller zur Anwendung am Morgen und am Abend raten, gilt auch hier: nur mit Maß und Ziel. Dermatologen empfehlen, die Gesichtsbürste nur einmal täglich zu verwenden.
  • Nicht in Frage kommt die Gesichtsbürste bei Hautkrankheiten, wie etwa bei Akne oder Neurodermitis.  Ebenso abzuraten ist bei sehr empfindlicher Haut oder Entzündungen: Die Gesichtsbürste könnte zu Irritation führen und das Hautbild im schlimmsten Fall sogar verschlechtern.

Mehr dazu: Achtung Peelings: 3 Fehler, die Sie vermeiden sollten

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.