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Heilende Kraft der Fruchtsäure: Makellose Haut dank Beauty-Kur?

Schnell und effektiv: Fruchtsäurepeelings sollen bei der Regeneration helfen und für schöne, feine Haut sorgen. Wir verraten Ihnen, was dahinter steckt.

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Frau erhält Furchtsäurepeeling
katleho Seisa / iStock

Viele versprechen sich von Fruchtsäurepeelings ein schönes und ebenmäßiges Hautbild. Ob Aknenarben, Pigmentstörungen oder Falten – das chemische Peeling zeichnet sich durch eine porentiefe Reinigung aus und soll der Haut zu neuer, regenerierender Kraft verhelfen. Dennoch gilt es bei der Anwendung einige Punkte zu beachten, um von einem zufriedenstellenden Ergebnis profitieren zu können.

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Starter-Guide zum Fruchtsäurepeeling

Zwar werden Fruchtsäurepeelings häufig aus natürlichen Alpha-Hydroxysäuren gewonnen, dennoch zählt die Behandlung bei synthetischem Ursprung zu den chemischen Peelings.

  • Als Basis wird Glykolsäure verwendet, welche aus Trauben, Zuckerrohr sowie Apfel-, Zitronen- oder Milchsäure gewonnen wird.
  • In der Regel spricht man von einer Kur, da mehrere Behandlungen notwendig sind, bis das Peeling Wirkung zeigen kann.
  • Je nach Hauttyp werden 5 bis 10 Behandlungen im Abstand von 2 bis 6 Wochen empfohlen.
  • Das Hauptaugenmerk liegt dabei für die meisten auf Gesicht und Dekolleté.
  • Nach der Kur wird ein glattes, feineres Hautbild sowie ein frischer Teint versprochen.
  • Doch die Schönheitshilfe hat ihren Preis: Die Kosten belaufen sich je nach Tiefe auf ca. 100 – 250 Euro pro Behandlung.

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Schicht für Schicht: Tiefgründige Reinigung

Die Fruchtsäurebehandlung soll wahre Wunder wirken in Sachen Schönheit – und das nicht ohne Grund.

  • Während herkömmliche Peelings für den Hausgebrauch eher oberflächlich reinigen, wird bei Fruchtsäurepeelings von einer tiefgründigen Pflege gesprochen.
  • Dabei dringt die Säure zunächst in die oberste Hautschicht ein und tragt diese in weiter Folge durch erhöhte Zellteilung ab.
  • Die Unterstützung des Hautstoffwechsel, aber auch die angeregte Kollagenbildung in der mittleren Hautschicht, bilden eine optimale Basis für eine natürliche Regeneration der Haut.
  • Ein weitere Plus-Punkt des Wunderpeelings: Aknebakterien werden gehemmt, weshalb der Erneuerungsprozess der Haut schneller als gewöhnlich durchlaufen wird.

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Unterschiedliche Ergebnisse

Auch wenn die Pflegekur eine sehr einfache und schnelle Heilung verspricht, kann es nach der Behandlung zu leichten Rötungen kommen. Produkte für zu Hause sind deshalb sehr gering konzentriert, während höhere Dosierungen immer in die Hände eines Experten gehören. Diese wirken den Irritationen mithilfe von Neutralisierungscremen sowie einer kühlenden Creme entgegen. Aus diesem Grund kann das Ergebnis durchaus variieren, weshalb Sie eine Kur vom Profi in Betracht ziehen sollten. Das Resultat ist demnach von folgenden Punkten abhängig:

  • Konzentrationshöhe
  • pH-Wert der Produkte
  • Einwirkzeit des Peelings

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Was ist zu beachten?

Feine Falten, Pigmentunregelmäßigkeiten, große Poren aber auch Hautunreinheiten und Narben verbessern sich im Idealfall deutlich. Einem optimalen Ergebnis können Sie dabei durchaus entgegenkommen:

  • Sonnenschutz: Besonders vor der Sonne sollten Sie sich vor, während und nach der Säure-Kur schützen. Die Haut ist in dieser Zeit sehr empfindlich, weshalb der Schutz mithilfe einer Sonnencreme (LSF 50) notwendig ist.
  • Vorbereitende Pflege: Kurz vor der Behandlung empfiehlt es sich die Haut auf dementsprechend vorzubereiten. Dafür bieten sich leichte fruchtsäurehaltige Produkte an, mit welchen Sie die Haut auf das Peeling einstellen können.
  • Kühle Jahreszeiten: Auch der Zeitpunkt ist nicht unbedacht zu wählen, um die Haut nicht unnötig zu beanspruchen. Geeignet sind Herbst, Winter und Frühlingsbeginn, da diese Jahreszeiten deutlich weniger sonnenintensiv sind.

Sollten Sie von einer besonders empfindlichen oder trockenen Haut, Ekzemen oder Gefäßverengungen betroffen sein, wird von Fruchtsäurepeelings abgeraten. Auch typische Medikamente zur Behandlung von Akne erhöhen das Risiko für Hautirritationen. Sprechen Sie daher unbedingt vorab mit einem Hautarzt.

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