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Wie entfernt man effektiv Haare am After?

Männer und Frauen können unter starker Köperbehaarung am After leiden. Dies ist vielen Betroffenen sehr peinlich. Wir zeigen Ihnen Tipps für eine wirksame Rasur.

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Nicht nur Männer leiden unter starker Behaarung am After.
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Haare zwischen den Pobacken sind zwar lästig, aber absolut natürlich. Sie sollen den Schweiß vom Anus ableiten und so Hautirritationen oder Entzündungen an dieser empfindlichen Stelle verhindern.

  • Wir tragen jedoch täglich eine oder mehrere Schichten Kleidung über unserem Po und verschließen dadurch den Schweiß, der sich über die Haare verteilen soll.
  • Entzündungen, Geruchsbildung und ein unangenehmes feuchtes Gefühl in der Region können die Folgen sein.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre lästigen Intimhärchen kurz- oder längerfristig loswerden.

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Nassrasur: Quick and easy

Wie auch bei der Intimrasur lassen sich die Haare am Anus mit einem Nassrasierer leicht entfernen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten! Die Rasierklingen sollten besonders scharf und keinesfalls rostig sein.

  • Außerdem müssen Sie an dieser Stelle sehr behutsam rasieren, da die Haut am After sehr empfindlich ist und dadurch leicht verletzt werden kann.
  • Die eingeschränkte Sicht auf den Po begünstigt Schnitte und Verletzungen zusätzlich. Deswegen sollten Sie mit einem Spiegel arbeiten, um dies zu vermeiden. 
  • Nehmen Sie vor der Rasur eine heiße Dusche oder ein Bad. Dadurch öffnen sich die Poren und die Härchen treten leichter hervor. So kann die Klinge sie besonders gut erfassen.
  • Um einfach rasieren zu können, spreizen Sie mit einer Hand Ihre Pobacken und gleiten Sie in Wuchsrichtung über die Haare. Rasiergel und -schaum sind zu ebenfalls zu empfehlen, da sie weniger Reibung erzeugen und dadurch Rasurbrand vermeiden.

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Nadelepilation: Langfristige Methode

Für eine dauerhafte Haarentfernung bietet sich die Elektro-Epilation (Nadelepilation) an. Die Behandlung wird von einem Dermatologen durchgeführt, am besten eignet sie sich für feine und helle Härchen. Wer eher zu dunkleren und festeren Haaren am Hintern neigt, sollte eine andere Methode in Erwägung ziehen.

  • Bei der Behandlung dringen feine Nadeln bis in die Haarwurzel ein und zerstören durch einen Stromimpuls die Haarfollikel.
  • Das Haar wird anschließend mit einer Pinzette entfernt, neue Härchen können nicht mehr nachwachsen.
  • Nach der Anwendung kann es zu Schwellungen, Rötungen und Krusten kommen, jedoch sind dauerhafte Narben nicht der Fall.
  • Nachteil: Da bei einer Behandlung nicht alle Härchen auf einmal entfernt werden können, müssen mehrere Sitzungen vereinbart werden. Das ist sehr kostspielig, da eine Behandlung zwischen 60 und 120 Euro kostet.

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(Alfa Studio / iStock)

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Sugaring und Waxing in der Pofalte

Im Gegensatz zur Nassrasur kann beim Waxing oder Sugaring (Zuckerpaste) eine dauerhafte Haarentfernung versprochen werden.

  • Zwar ist die Behandlung mit Schmerzen verbunden, doch ein glattes Ergebnis zeigt sich auch noch nach mehreren Wochen. Sugaring oder Waxing sollten Sie am besten in einem Kosmetikstudio durchführen lassen.
  • Wer Geld sparen möchte, kann die Behandlung auch Zuhause wagen. Sugaringpasten lassen sich leicht selbst herstellen und Kaltwachsstreifen sind in jedem Drogeriemarkt erhältlich.
  • Legen Sie die Streifen oder die Zuckermasse vorsichtig auf die Haut und lassen sie diese kurz einwirken. Danach ziehen Sie sie ohne Zögern schnell ab. Damit bei dem Selbstprojekt nichts schief geht, empfiehlt es sich, einen Spiegel zur Hilfe zu nehmen, um alle Stellen zu erwischen.
  • Pickelchen oder Reizungen können Sie durch ein warmes Bad vor der Behandlung verhindern. Peelings eigenen sich ebenfalls vor und nach der Anwendung, da die abgestorbenen Hautschüppchen die Poren verstopfen und Entzündungen verursachen können.

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Laser-Behandlung

Lasern zählt ebenso zu der dauerhaften Haarentfernungsmethoden, die zwar kostspielig (einige hundert Euro), aber wirksam sind. Durch die Laser oder IPL-Methode sorgen Lichtimpulse für eine zielgenaue Zerstörung der Haarfollikel, die das Haarwachstum langfristig aufhalten.

  • Das ist besonders für die Afterregion eine gute Alternative, da ständiges rasieren oder Waxing die Haut strapazieren kann.
  • Nach der Behandlung kann es zu Rötungen und Schwellungen kommen, doch diese klingen schnell ab und hinterlassen auch keine Narben.
  • Lasergeräte gibt es auch für Zuhause: Hier müssen die Po-Haare im vorhinein gekürzt werden, damit das Laserlicht direkt an die Haarwurzel kommt.
  • Hier wird jedoch nur eine 75-prozentige Erfolgschance versprochen, da der Laser nicht so stark wirkt wie jener beim Dermatologen. Deshalb muss die Anwendung alle zwei bis drei Wochen wiederholt werden.

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Finger weg von Enthaarungscremes

Zwar wird immer wieder für Enthaarungscremes für sensible Haut geworben, diese eignet sich jedoch trotzdem nicht für den Afterbereich.

  • Grund dafür sind mögliche Entzündungen oder Reizungen, die durch die Chemikalien auf der empfindlichen Haut ausgelöst werden können.
  • Damit Ihr Po schön trocken und sanft bleibt, empfiehlt sich der Einsatz von Babypuder. Dieses saugt den übermäßigen Schweiß auf und macht die Haut schön glatt.
  • Egal für welche Behandlung Sie sich entscheiden, lassen Sie Ihrer Haut Zeit! Verzichten Sie ein paar Tage auf den Besuch im Schwimmbad und auf Geschlechtsverkehr.

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