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Haare waschen: So oft ist okay

Lange dachten wir, dass häufiges Haarewaschen schlecht für Kopfhaut und Mähne ist. Dabei ist gegen eine tägliche Wäsche nichts einzuwenden.

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Frau wäscht sich die Haare
ariwasabi / iStock

Die Häufigkeit des Haarewaschens ist ein echtes Streitthema: Manche sind davon überzeugt, dass es den Haaren am besten tut, wenn man sie höchstens zweimal pro Woche Shampoo und Wasser aussetzt.

Andere fühlen sich ohne die tägliche Wäsche einfach nicht wohl. Die Gruppe der Vielwäscher ist dabei oft von Gewissensbissen geplagt, weil sie fürchten, ihrer Haar- und Hautqualität zu schaden. Dabei dürfen wir unser Haupt ruhig öfter nass machen…

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Gesunde Haut verträgt das schon

Früher waren Haarpflegeprodukte wesentlich aggressiver als heute. Sie haben die Kopfhaut ausgetrocknet und die Haare strapaziert. Die meisten Shampoos sind heute mild und können daher ohne Probleme jeden Tag aufs Haar kommen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Kopfhaut gesund ist. Manche glauben dennoch, dass alle Shampoos nicht gut für die Haare sind und setzen daher lieber auf No-Poo.

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Prinzipiell gilt:

  • gegen eine tägliche schnelle Wäsche ist nichts einzuwenden
  • mehr als zweimal tägliches Shampoonieren bewegt sich jedoch in Richtung Waschzwang
  • bei einer Wäsche pro Tag unbedingt ein mildes Shampoo verwenden

Individuelle Unterschiede

Wie oft wir eine Haarwäsche brauchen, hängt davon ab, wie sehr wir schwitzen und wie schmutzbelastet unser Arbeitsumfeld ist. Wer einem körperlich anstrengenden Beruf nachgeht, wird sich vermutlich abends eine gründliche Haarwäsche wünschen. Menschen, die den ganzen Tag im sauberen Büro verbringen, brauchen das Ritual womöglich nicht. Im Grunde ist Haarewaschen bei Gesunden aber keine medizinische, sondern eine kosmetische Angelegenheit.

Unsere Kopfhaut hält so einiges aus, das bisschen Waschen und Föhnen kann ihr eigentlich nichts anhaben.

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Manche brauchens täglich

Jene, die zu stark fettendem Haar, schuppiger und juckender Kopfhaut neigen, brauchen sogar eine tägliche Wäsche. Dahinter kann nämlich die unverhältnismäßige Vermehrung eines Pilzes namens Malassezia furfur stecken. Dieser ist harmlos und macht es sich gern auf der menschlichen Kopfhaut bequem. Aufgrund der unangenehmen Symptome sollten die Haare aber täglich mit einem speziellen Anti-Pilz-Shampoo behandelt werden.

Wer eher zu trockener Kopfhaut neigt, die nach dem Waschen spannt und juckt, sollte die Waschtage reduzieren bzw. auf ein milderes Shampoo umsteigen. Bleiben die Beschwerden trotzdem bestehen, kann ein Gang zum Hautarzt nicht schaden.

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