Beauty

Hausmittel für weiße Zähne: Schädlich oder sinnvoll?

Leider taugen die meisten Home-Remedies nicht wirklich zur Aufhellung der Beißerchen, sondern schaden dem Zahnschmelz.

  • Drucken
Catalin205 / iStock
Zähne

Strahlend weiße Zähne gelten als besonders attraktiv. Regelmäßige Zahnpflege und die Verwendung von Zahnseide für die Zahnzwischenreinigung sind Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt ebenso zur Zahngesundheit bei.

Kaffee, schwarzer Tee, Rotwein und Nikotin können jedoch trotz regelmäßiger Mundhygiene die Zähne verfärben. Einige Hausmittel lassen die Zähne zwar optisch heller erscheinen, schaden aber letztlich der Zahnsubstanz:

Backpulver / Natron

Backpulver und Natron sind zum Aufhellen der Zähne gänzlich ungeeignet. Putzt man seine Zähne längere Zeit mit Backpulver oder Natron, so werden sie zwar tatsächlich weißer, der Zahnschmelz aber dauerhaft beschädigt.

Mehr dazu: 10 Beauty-Anwendungen mit Natron, die wir empfehlen

Zitronensaft

Zitronensaft ist eine Säure, die bei längerer Anwendung die Zähne aufhellt, gleichzeitig aber die Zahnsubstanz angreift und irreparabel schädigt. Säure löst Zahnschmelz flächenhaft auf. Später erscheinen Dellen und Stufen an den Zahnfläche, die Zähne reagieren empfindlich auf Hitze oder Kälte.

Mehr dazu: Was bedeuten weiße Flecken auf den Zähnen?

Salz

Salzkristalle beschädigen ebenso wie Backpulver den Zahnschmelz.

Mehr dazu: 5 Anzeichen, dass Sie zu viel Salz essen

Wasserstoffperoxid

Wasserstoffperoxid ist ebenfalls eine Säure. Sie eignet sich zum Reinigen und Bleichen im Haushalt, nicht aber zum Aufhellen der Zähne. Spülen und Gurgeln mit Wasserstoffperoxid kann den Zahnschmelz, das Zahnfleisch und den gesamten Rachenraum angreifen. In geringen Mengen ist es auch in Bleachinggels und Bleichzahnpasten enthalten.

Mehr dazu: Haare schonend blondieren

Bleichzahnpasten und -kaugummis

Zahnpasten und Kaugummis mit aufhellendem Effekt zeigen meist nur eine minimale Wirkung. Um die Zähne langfristig nicht zu schädigen, sollten Bleichzahnpasten nicht öfter als zwei- bis dreimal wöchentlich angewendet werden. Abzuraten ist von Produkten, die sehr viele Schleifkörper enthalten. Beim Kauf sollte man daher auf den sogenannten RDA-Wert achten. Liegt dieser über 100, so kann die Zahnoberfläche beschädigt werden.

Mehr dazu: "Kaugummi verklebt den Magen." Stimmt das?

Fazit

Keines der genannten Hausmittel erfüllt alle Kriterien für eine aufhellende und zugleich zahnschonende Wirkung. Die beste und wirkungsvollste Vorbeugung gegen Zahnschäden und -verfärbungen ist eine regelmäßige Zahnpflege und eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Dabei werden die Zähne gründlich und schonend von Belägen und Verfärbungen befreit. Bleiben dennoch leichte Verfärbungen zurück, so kann der Zahnarzt mit unterschiedlichen Bleaching-Methoden helfen.

Mehr dazu: Was wirklich bei empfindlichen Zähnen hilft

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.