Beauty

Hornhaut, nein danke

Wir wollen keine verhornten Hobbit-Latschen, sondern zarte Elfen-Füßchen.

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Frau mit weichen Füßen
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Wir Frauen sind häufig keine Freundinnen unserer eigenen Füße. Entweder uns gefallen Form, Nägel oder Haut an unseren Tretern nicht. Zumindest gegen unschöne raue Hornhaut ist mehr als ein Kraut gewachsen. Mit richtiger sowie konsequenter Pflege verwirklichen auch Sie den Traum vom samtweichen Fuß.

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Rubbeln bis der Arzt kommt (nicht)

Wer mit Reibeisenfüßen durch die Welt wandelt, möchte diese zumeist loswerden. Eines der größten Beauty-No-Gos ist aber tatsächlich, zuviel Hornhaut mit Gewalt abzuraspeln. Denn die ungeliebte "Kruste" hat eine wichtige Funktion. Sie ist dafür designt, unsere Füße vor ausgeübtem Druck zu schützen, zum Beispiel beim Gehen.

Babys haben noch streichelzarte Füßchen, sobald sie zu laufen beginnen, werden sie nach und nach auch eine protektive Schicht Hornhaut entwickeln. Ganz "unten ohne" zu sein, gilt von der Natur als nicht vorgesehen. Aus medizinischer Sicht sollte uns folglich ein dünner Überzug an unempfindlicher Hornhaut erhalten bleiben.

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Eine Sache für den Profi

  • Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte seine Füße buchstäblich ab und zu in die Hände einer Fachkraft geben.
  • Eine zertifizierte Kosmetikerin weiß, wo sie wie viel Hornhaut gefahrlos bei optisch ansprechendem Ergebnis entfernen kann.
  • Eine Pediküre mit knalligem Lack macht den Fuß zusätzlich frühlingsfrisch.
  • Je nach Studio beziehungsweise Anbieter kann eine Fußpflege zwischen 35 und 55 Euro kosten.

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Hornhaut-Hacks für's Heim

  • Damit das raue Gewächs an den Sohlen nicht Überhand nimmt, können Sie sich aber ruhig auch zuhause an die Entfernung der Hornhaut wagen.
  • Baden Sie Ihre Füße dazu maximal 5 Minuten in lauwarmem Wasser – längere Badezeiten weichen die Haut zu stark auf – und gehen Sie mit einem feinen Bimsstein mit leichtem Druck über die verhornten Stellen.
  • Elektrische Tools, wie sie seit einiger Zeit auf dem Markt erhältlich sind, können zu Rissen in der Hornhaut führen.
  • Überdies verliert man so schnell das Gefühl dafür, wann genug Haut entfernt wurde. Kleine Verletzungen am Fuß sind besonders einladend für Pilze, Bakterien oder Viren, die eine Hautinfektion verursachen können.
  • Einmal monatliches Raspeln reicht übrigens völlig aus. Die Haut reagiert nämlich sonst mit verstärkter Hornhautbildung.
  • Ein Tipp zum Schluss: Brennen die Sohlen nach der Behandlung, war es wohl zu viel des Guten.

PS: Versuchen Sie doch einmal diese selbstgemachten Peelings.

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1 Kommentar

  • Steffi sagt:

    Hallo Julia,

    für eine bessere Wirkung kann man auch Apfelessig in das Badewasser zugeben, außerdem ein bisschen Olivenöl zur Pflege der Haut.

    Liebe Grüße, Steffi

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