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Microdermabrasion: Wogegen sie hilft und wie sie funktioniert

Bei der Microdermabrasion wird die oberste Hautschicht abgetragen, um Falten, unebene Haut, Narben sowie Pigmentstörungen zu mildern.

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Microdermabrasion, was passiert?
Neeila / iStock

Ein unebenes Hautbild mit Aknenarben, Pigmentflecken oder tiefe Falten können Betroffene im Alltag stören und sogar psychisch belasten. Um das Hautbild langfristig zu verbessern, gibt es die Möglichkeit einer sogenannten Microdermabrasion, die vorrangig bei Hautärzten und speziell ausgebildeten Kosmetikstudios angeboten wird.

Prinzipiell ist die Methode für jeden Hauttyp geeignet, meist wird zusätzlich zum Gesicht auch das Dekolleté mitbehandelt.

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Microdermabrasion: Schmerzfrei und effektiv

Ziel der Microdermabrasion ist die Abtragung der obersten Hautschicht.

  • Abgestorbene Hautzellen und Verhornungen werden entfernt, die Haut erscheint dadurch sofort glatter und feiner.
  • Bei der Methode handelt es sich um eine Art Peeling, bei dem mit einem Poliergerät mit feinen Diamantaufsätzen gearbeitet wird.
  • Das Verfahren funktioniert rein mechanisch, chemische Produkte kommen nicht zum Einsatz.
  • Auch wenn "Abtragung der obersten Hautschicht" erst einmal brutal klingt, sind bei einer Microdermabrasion keine Schmerzen zu erwarten: Das umliegende Gewebe wird nicht verletzt, behandelt wird ausschließlich die unempfindliche oberste Schicht der Haut.
  • Zudem läuft das Peeling kontrolliert ab.

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Verbesserung des Hautbilds ist das Ziel

Alle Vorteile der Microdermabrasion auf einen Blick:

  • Abtragung abgestorbener Hautpartikel
  • Öffnung der Poren
  • Entfernung von Unebenheiten
  • bessere Aufnahme von Pflegestoffen
  • Anregung der Zellerneuerung
  • gesteigerte Hautdurchblutung
  • Neubildung von Kollagen
  • Anti-Aging-Effekt

Die Microdermabrasion kann bei all diesen Hautproblemen eine unmittelbare Verbesserung bringen:

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Für wen ist die Microdermabrasion geeignet?

Eigentlich kann das Treatment bei jedem Hauttyp zur Anwendung kommen. Nur bei folgenden Indikationen sollte kein Peeling stattfinden:

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Die Behandlung auf einen Blick

Bevor die Microdermabrasion (Dauer: 60 bis 90 Minuten) beginnt, findet ein Beratungsgespräch statt, bei dem genau zur Methode aufgeklärt und der Zustand der Haut besprochen wird. Anschließend wird die Haut gründlich gereinigt. Wichtig ist die Verwendung von entfettenden Produkten, damit die Behandlung optimal wirken kann. Der Therapeut wählt einen geeigneten Aufsatz für das Gerät, dann startet die eigentliche Behandlung:

Schritt Was passiert?
1. Microdermabrasion Der Kopf des Geräts wird über die Haut geführt, die oberen Hautzellen lösen sich und werden mit einer Vakuumpumpe eingesaugt.
2. Reinigung Im Anschluss erfolgt nochmals eine professionelle Reinigung der behandelten Hautareale.
3. Pflege Ein Pflegeserum wird aufgetragen, denn die Wirkstoffe können von der Haut nun besonders gut aufgenommen werden.

Verwenden Sie nach der Microdermabrasion für einige Tage keine hautreizenden Produkte und setzen Sie sie generell keinen Belastungen aus. Tragen Sie stets Sonnenschutz auf. Manchmal schuppt die Haut ein wenig nach und bildet Krusten, auch Rötungen sind eine mögliche Nebenerscheinung. Da die Behandlung aber sehr hautschonend ist, sollten die Symptome bald abklingen.

Wie viel kostet die Microdermabrasion?

Je nach Dauer, Art und Umfang der Behandlung, kann eine Microdermabrasion zwischen 80 und 150 Euro kosten.

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