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Pickel richtig ausdrücken

Sie halten es nicht aus, Ihre Pickel nicht auszudrücken? Dann halten Sie sich dabei wenigstens an diese Regeln.

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Frau drückt Pickel aus
fizkes / iStock

Pickel kommen prinzipiell immer dann, wenn man sie nicht brauchen kann: Vor einer Party, dem Vorstellungsgespräch, kurz vorm ersten Date oder dem wichtigen Fotoshooting. Da ist trotz allen besseren Wissens die Verlockung groß, das Ding mit den Fingern zu traktieren, um die Wucherung loszuwerden. Damit der Pickel nicht implodiert, sich entzündet und Sie danach für Monate ein dunkles Mal wie Voldemorts Todesser davontragen, sollten Sie beim Ausdrücken unbedingt dieses Tipps beachten.

Mehr dazu: Akne wegen Proteinpulver?

Bei Sonne weniger Pickel?

Viele sind der Ansicht, dass ihre Haut im Sommer reiner und weniger anfällig für Pickel ist. Das ist oft ein Trugschluss:

  • Bei Wärme werden oft vermehrt tote Hautzellen aufgebaut.
  • Dadurch wird sie dicker und anfälliger für Pickel.
  • Sonnencreme verstopft die Poren häufig und kann echt Akne-Ausbrüche verursachen.

Mehr dazu: Riesenpickel niemals ausdrücken

Finger weg, Kosmetiktuch her

Es klingt ekelig, ist aber wahr: Pickel dürfen, wenn überhaupt, nur ausgedrückt werden, wenn sie "reif" sind. Das zeigt sich durch eine weiße Spitze, rote Entzündungen sollten Sie keinesfalls anfassen. Dadurch wird die Misere nur schlimmer. Kosmetikerinnen empfehlen, eine desinfizierte Nadel zur Hand zu nehmen (bitte nicht bei einem Pickel in Augennähe…) und in die weiße Oberfläche vorsichtig hineinzustechen. Auf diese Weise wird der Eiterkanal ohne Druck (Gefahr des Implodierens) freigelegt. Darauf achten, dass nicht zu tief gestochen wird.

Dann um beide Zeigefinger je ein Kosmetiktuch wickeln. Das hat zwei Gründe:

  • Schutz vor Bakterien
  • besserer Grip

Auf diese Weise kann der Inhalt des Pickels vorsichtig herausgeschoben werden. Oberflächliches Quetschen, bei dem nur die Hälfte erwischt wird, wird so vermieden.

Melanozyten verschieben macht Pickelmale

Genau dieses so oft praktizierte Zwicken verschiebt die sogenannten Melanozyten in der Haut verschoben, was nach Abheilen des Pickels zu dunklen Flecken führt, den gefürchteten Pickelmalen. Sie verblassen nur sehr langsam und stellen für viele einen echten Makel dar. Selbst herumdoktern sollten Sie allerdings nicht, wenn Sie von zystischer Akne betroffen sind. Zur Ausreinigung sollte dann besser ein Profi ran.

Mehr dazu: Was passiert bei einer Ausreinigung?

Ist der Pickel erfolgreich und vor allem komplett entleert, sollte die entstandene Wunde gut versorgt werden, um Infektionen vorzubeugen. Dazu kann zum Beispiel diese DIY-Mischung verwendet werden:

  • 70-prozentigen Alkohol
  • mit Talkumpuder mischen
  • und auf den eben ausgedrückten Pickel auftragen.
  • Eintrocknen lassen und mit einem frischen Kosmetiktuch abnehmen.

Mehr dazu: 3 häufige Gründe für Pickel

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