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Pigmentflecken? Nein, danke!

Fleckenalarm! Egal ob Stirn, Oberlippe oder am Dekolleté: Pigmentflecken tun zwar nicht weh, werden aber meistens als lästig empfunden. Wir verraten Ihnen, wie Sie vorbeugen und was Sie gegen die unbeliebten Flecken tun können.

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Alles über Pigmentflecken
CoffeeAndMilk / iStock

Pigmentflecken treten am liebsten genau dort auf, wo man sie sich eigentlich am wenigsten wünscht: nämlich vorwiegend im Gesicht, am Hals oder auf dem Dekolleté. Aber auch auf den Händen oder an anderen Körperstellen können sich die unschönen Flecken bilden. Obwohl die kleinen braunen Hautverfärbungen ganz schön störend sind, in der Regel sind sie harmlos und haben keinerlei Krankheitswert. Allerdings ist es wichtig, sie von bösartigen Hautveränderungen wie etwa schwarzen Hautkrebs und seinen Vorstufen zu unterscheiden. Dabei gilt: Lassen Sie Ihre Muttermale regelmäßig von einem Facharzt gründlich untersuchen.

Mehr dazu auf netdoktor.at: Pigmentflecken

Was sind Pigmentflecken?

Pigmentflecken sind bräunliche Hautveränderungen, die durch eine übermäßige Einlagerung von Melanin – einem wichtigen Hautfarbstoff – in der Hautoberfläche entstehen. Dieser Hautfarbstoff wird bei Sonneneinstrahlung produziert, um unsere Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Und nicht nur das: Melanin verleiht uns auch die schöne Sommerbräune.

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Wie entstehen Pigmentflecken?

Pigmentflecken entstehen dann, wenn die Melaninproduktion unserer Haut gestört ist und daher an bestimmten Stellen der Haut zu viel des Hautfarbstoffs gebildet wird. Daher werden Pigmentflecken auch als Hyperpigmentierung bezeichnet.

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Was sind die Ursachen für Pigmentflecken?

Die Ursachen von Pigmentflecken können vielfältig sein – angefangen von zu häufigem Sonnenbaden über die natürliche Hautalterung (Altersflecken) bis hin zu hormonellem Ungleichgewicht (z.B. in der Schwangerschaft). Die Entstehung von Pigmentflecken kann u.a. auch begünstigt werden durch:

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Was kann man gegen Pigmentflecken tun?

Auch wenn Pigmentflecken gesundheitlich unbedenklich sind: Sie sind unschön und stören – besonders dann, wenn sie an Stirn, Oberlippe oder unter den Augen auftreten. Da die lästigen Flecken aber leider nicht so schnell verschwinden, wie sie auftreten, ist eine Behandlung meist langwierig und erfordert viel Geduld. Generell gilt: Jede Behandlung sollten Sie nicht selbstständig, sondern immer vorher in Absprache mit Ihrem Hautarzt durchführen! Folgende Behandlungsmöglichkeiten können u.a. gegen eine Hyperpigmentierung eingesetzt werden:

  • Chemische Peelings mit Fruchtsäure und Vitamin C (vor allem bei flächigen Pigmentflecken)
  • Kryotherapie mit flüssigem Stickstoff, bei der betroffene Hautstellen vereist werden
  • Mikrodermabrasion, bei der die oberste Hautschicht wie mit einem "Sandstrahler" abgeschliffen wird
  • Lasertherapie
  • Werden Pigmentstörungen durch die Pille oder andere Medikamente ausgelöst, sollten Sie diese Präparate – wenn möglich! – absetzen.

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Wie kann man Pigmentflecken vorbeugen?

Die Devise lautet: Vorbeugen ist besser als heilen! Damit Pigmentflecken erst gar nicht entstehen, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Cremen Sie sich täglich an freiliegenden Hautstellen (vor allem im Gesicht und an den Händen) mit einem hohen Sonnenschutzfaktor ein – auch im Winter.
  • Vermeiden Sie starke Sonneneinstrahlung und Solariumbesuche.
  • Wenden Sie besonders im Sommer höchstens jede zweite Woche ein Peeling an.
  • Achten Sie bei Medikamenten auf die Nebenwirkungen (z.B. Antibabypille)! Verwenden Sie gegebenenfalls einen höheren Sonnenschutz.

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  • Julia Goldbaum sagt:

    Die Chancen sind gross, dass der Hautarzt genau die Methoden empfiehlt, an denen er am meisten Geld verdient oder die er selbst durchführen kann. Deswegen plädiere ich dafür sich umfassend im Internet zu informieren, dem Arzt gezielte Fragen zu stellen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Kein Arzt übernimmt die Verantwortung, wenn etwas bei den oben genannten Behandlungen schief geht. Schlussendlich trägt jeder die Verantwortung selbst. Lieber Gruss Julia