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Schlank und ewig jung wie die Japanerinnen: 6 Schönheitsgeheimnisse, die wir uns abschauen können

Wer möchte nicht den schlanken Körper und die jugendliche Haut der Japanerinnen? Folgende Lebensstil-Hacks zeigen 6 Gründe für die Schönheit der Frauen aus Japan.

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Schönheitsgeheimnisse der Japanerinnen
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Es scheint wie verhext: Viele Japanerinnen sehen mit Mitte 50 noch wie Mitte 30 aus, haben kaum Falten, pralle Haut und sind dazu äußerst selten von Übergewicht betroffen. Aber was macht den Unterschied im Land der Kirschblüten, Sake und Sushi? Lesen Sie im Folgenden die 6 wesentlichsten Gründe, warum Japanerinnen mit ewiger Jugend gesegnet sind, und was wir uns von ihnen abschauen können.

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Japanerinnen trinken Grünen Tee

Man kann nicht oft genug betonen, wie gesund das grüne Gebräu ist. Sei es nun Matcha oder anderer Grüntee, das Heißgetränk bringt eine Menge gesundheitlicher Vorteile mit sich.

  • Für die Japanerinnen gehört der Tee zum täglichen Leben, viele halten Zeremonie ab, indem sie ihn auf traditionelle Art und Weise zubereiten.
  • Grüner Tee ist reich an Antioxidantien, die den Alterungsprozess verlangsamen und vor Krebs schützen.
  • Studien betonen zudem die protektive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System.
  • Zuletzt soll der Tee eine anregende Wirkung auf den Stoffwechsel haben und so zu einer schlanken Silhouette beitragen.

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Sie essen Fermentiertes

Japanerinnen setzen verstärkt auf fermentierte Speisen, zum Beispiel auf Kefir, Kombucha: Kultig, eklig, köstlich, Sauerkraut, Tempeh, Miso oder Kimchi. Beim Prozess der Fermentation werden den Lebensmitteln Bakterien zugesetzt, die den Zucker zu Milchsäure verstoffwechslen.

Der Vorteil an dieser Methode: Die Fermentation konserviert alle Nährstoffe des Grundnahrungsmittels und kreiert nützliche Enzyme, B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren sowie Probiotika, die essentiell für eine funktionierende Verdauung sind. Diese steht wiederum an erster Stelle für ein allgemeines Wohlbefinden und bildet die Basis für ein gesundes Körpergewicht, denn: Eine aus der Balance geratene Darmflora kann Übergewicht begünstigen.

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Sie essen mehr Fisch als Fleisch

Fleisch von Rind oder Schwein, das bekanntermaßen das Risiko für Übergewicht, hohe Blutfettwerte und entzündliche Erkrankungen erhöht, kommt bei Japanerinnen nur selten auf den Tisch. Sie bevorzugen Fisch und Meeresfrüchte, wodurch sie große Mengen an Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Aber auch Japanerinnen, die auf Fisch verzichten, bekommen genügend davon. Das liegt daran, dass Meeresalgen einen festen Platz in der japanischen Ernährung haben. Diese enthalten ebenso viel des wertvollen Omega-3, das für eine schöne, feste Haut und gesunde Gefäße sorgt.

Hinweis: Wenn Sie als Veganer Ihre Versorgung mit Omega-3 sicherstellen wollten, können Sie etwa zu Kapseln mit DHA-reichem Algenöl greifen. Für eine ausreichende Supplementierung fragen Sie Ihren Arzt. Vor allem dann, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

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Sie nehmen kleinere Portionen zu sich

Die Japanerinnen halten nichts von großen Essensbergen. Während unsereins eine ganze Lieferpizza verschlingt, naschen die Japanerinnen langsam und bedächtig von kleinen Tellerchen. Diese Art zu essen gehört zu ihrer Kultur. Das bewahrt nicht nur vor unangenehmem Völlgefühl, sondern trägt auch zum Erhalt der guten Figur bei.

Gehen ist ein wichtiges Ritual

Wer sich viel bewegt, setzt weniger Körperfett an. Das leuchtet ein. Die japanische Bevölkerung konzentriert sich hauptsächlich auf überfüllte Großstädte. Die wenigsten fahren mit dem Auto zur Arbeit, die U-Bahn ist hingegen bis obenhin vollgestopft. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, legt wesentlich längere Fußwege zurück. Für die Japanerinnen (auch für die Japaner) gehört überdies das Fahrrad zu den beliebtesten Fortbwegungsmitteln. Auch das verbraucht Kalorien und sorgt für einen jungen und agilen Körper.

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Sie essen niemals unterwegs

Essen to-go ist in Japan verpönt. Essen wird zelebriert und findet nicht einfach so nebenher statt. Das bedeutet auch, dass beim Abendessen der Fernseher ausbleibt und sich jeder voll und ganz der Mahlzeit widmet. Die Japanerinnen essen außerdem langsamer, wodurch sich schneller ein Sättigungsgefühl einstellt.

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1 Kommentar

  • Stony sagt:

    Das mag alles richtig sein, bis auf eines: die Japaner essen keineswegs langsam, und auch nicht wenig! Im Gegenteil – wenn ich mit Japanern esse, staune ich immer, wie sie mit ungeheurer Geschwindigkeit und offensichtlichem Genuss große Portionen wegfuttern. Den Rekord erlebte ich in einer Kneipe in Kyoto. Da kamen drei Arbeiter rein, bestellten ihr Mittagessen, aßen und zahlten – alles innerhalb 7 Minuten! Und ein japanischer Freund sagte, als ich mich wunderte, dass er so schnell mit seiner Mahlzeit fertig war: "Ich bin Japaner, also bin ich schnell"!

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