Schlaf

Gibt es den Schönheitsschlaf wirklich?

Im Schlaf schön zu werden, ist für viele Menschen wortwörtlich eine Traumvorstellung. Doch gibt es den Schönheitsschlaf wirklich? Und wie wirkt sich Schlaf auf unseren Körper aus?

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Schlaf bedeutet für den Körper Regeneration auf allen Ebenen.
Tatiana Dyuvbanova / iStock

Schlaf bedeutet für den Körper Regeneration auf allen Ebenen. Keine Frage also, dass Schlaf wichtig ist. Aber macht er auch schön? Die Legende vom Schönheitsschlaf hält sich hartnäckig. Zu Recht? Oh ja. Denn obwohl der Schönheitsschlaf bereits wissenschaftlich erwiesen ist, reicht auch der Blick in den Spiegel, um das Ergebnis einer schlaflosen Nacht zu erkennen: müder Blick, Ringe unter den Augen, fahler Teint.

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Schlaf macht schön & schlank

Schwedische Forscher fanden in einer experimentellen Studie heraus, dass ausgeschlafene Menschen attraktiver auf ihr Umfeld wirken als Menschen mit Schlafmangel.

  • Das hat einen Grund: Während wir uns in der Tiefschlafphase befinden, schüttet der Körper ein Wachstumshormon aus, das für die Zellerneuerung und somit für eine gesunde Haut verantwortlich ist.
  • Wird die Tiefschlafphase gestört oder ist sie nur von kurzer Dauer, wird die Haut fahl, blass, dünn, trocken und es entstehen Falten.
  • Schlafmangel und Gewichtszunahme gehen meistens Hand in Hand. Denn wer unter Schlafmangel leidet, produziert vermehrt Ghrelin und reduziert die Ausschüttung von Leptin.
  • Die beiden hormonellen Botenstoffe sind für die Regulation des Hunger– und Sättigungsgefühls zuständig. Wer müde ist, hat demnach mehr Hunger und sehnt sich dann meistens nicht nach einem Blattsalat, sondern eben nach Süßigkeiten und Chips.

So viel zur Theorie.

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Und die Praxis?

Die Dauer der Nachtruhe ist jedoch nur die halbe Miete des Schönheitsschlafs, weitere Möglichkeiten zur Vorsorge sind Folgende:

  • Schlafposition: Auf der Seite schlafen fördert die Faltenbildung im Gesicht und am Dekolleté. Wer faltenfrei aufwachen möchte, bevorzugt die Rückenlage.
  • Hautpflege: Die Haut hat untertags andere Bedürfnisse (Schutz vor freien Radikalen, UV-Strahlung etc.) als in der Nacht. Versorgen Sie die Haut für die Nacht mit genügend Feuchtigkeit und regenerationsfördernden Wirkstoffen wie Aloe Vera. Nicht sexy, dafür gut für Hand und Fuß: dick einschmieren und Baumwollhandschuhe und -socken darüber ziehen.
  • Bettwäsche wechseln: In Bettwäsche sammeln sich Schweiß, Hautschuppen und Milben. Sie ahnen schon, wie fatal das für die Haut sein kann. Nach allerspätestens zwei Wochen sollte die Bettwäsche folglich gewechselt werden.

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