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Schön schwanger: Was ist in Sachen Beauty eigentlich noch erlaubt?

Die Liste der No-Gos in der Schwangerschaft sind lang. Aber dürfen wir unsere gewohnten Beauty-Rituale eigentlich beibehalten?

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Beauty während der Schwangerschaft
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Wir sollten kein Sushi essen, Langstreckenflüge meiden und intensiven Kontakt zu Katzen meiden. Die zahlreichen Verbote in der Schwangerschaft machen selbst vor dem Badezimmer nicht halt: Welche Beauty-Anwendungen eher nichts für die neun Monate mit Baby im Bauch sind, lesen Sie hier.

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Haarspray lieber bleiben lassen

Haarspray scheint zwar mittlerweile ein Relikt zu sein, das uns spätestens Anfang der Nullerjahre verlassen hat – dennoch schwören viele Frauen nach wie vor auf das fixierende Frisurenfinish.

  • Schwangere sollten lieber auf die konventionellen Dosen verzichten. Studien haben nämlich unter anderem gezeigt, dass regelmäßiger Haarspray-Konsum bei männlichen Embryos zu Missbildungen führen können.
  • Lassen Sie das Spray daher zur Sicherheit weg oder greifen Sie zu unbedenklichen Bio-Alternativen.

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Nicht jedes Öl ist okay

Während der Schwangerschaft wollen wir unsere sich dehnende Haut mit Lotionen und Ölen eincremen, um Schwangerschaftsstreifen zu reduzieren und unser Bäuchlein zu pflegen.

  • Aber Vorsicht: Manche ätherischen Öle, zum Beispiel Rosmarinöl, gelten als wehenfördernd. Das bedeutet, dass der Gebrauch im schlimmsten Fall zu vorzeitigen Wehen führen kann.
  • Verwenden Sie daher ein spezifisches Öl für Schwangere oder fragen Sie in der Apotheke nach geeigneten Produkten.

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Aufpassen beim Sonnenschutz

Nicht alle Sonnenschutzmittel tun Ihnen und dem Baby gut.

  • Die handelsüblichen Sprays und Cremes sind wahre Chemiebomben, die UV-Filter dringen tief in die Haut ein.
  • Nutzen Sie in der Schwangerschaft lieber natürliche Produkte auf Mineralbasis.
  • Falls Sie gen Süden reisen oder vielleicht sogar in einem warmen Land leben: Meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. Lange Sonnenbäder sind sowieso nichts für die Zeit mit Baby im Bauch.

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Nur natürliches Haarfärbemittel

Natürlich wollen wir uns auch in der Schwangerschaft schön und gepflegt fühlen. Dazu gehört für viele ein regelmäßiger Besuch beim Friseur oder das Färben der Haare.

  • Viele Frauenärzte raten davon ab, vor allem im ersten Trimester den Kopf komplett aufzuhellen.
  • Dazu braucht es nämlich aggressive Bleichmittel, die dem Baby schaden können.
  • Fragen Sie in diesem Falle unbedingt Ihren Frauenarzt und Friseur nach Rat.

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Anti-Aging-Pflege: Vorsicht bei Retinol

Verzichten Sie auf Cremes, Fluide oder Seren mit Retinol (Vitamin A) und seinen Derivaten, Vitamin C ist dagegen unbedenklich.

  • Retinol soll das Risiko für Fehlbildungen fördern. Nutzen Sie stattdessen eine einfache Feuchtigkeitscreme oder informieren Sie sich in der Apotheke zu geeigneten Pflegeprodukten.
  • Schwanger sein per se ist übrigens das beste Anti-Aging-Mittel: Viele schwärmen zu dieser Zeit von ihrer tollen Haut und dem natürlichen Glow, den sie ausstrahlen.

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Weniger Nagellack

Nagellacke enthalten Weichmacher und Formaldehyde.

  • Diese Inhaltsstoffe sind generell nicht gesund, in der Schwangerschaft noch weniger.
  • Verzichten Sie auf den Lack oder holen Sie sich einen aus dem Reformhaus ohne bedenkliche Substanzen.

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Nicht stressen lassen

Trotz aller vermeintlichen "Gefahren" aus dem Alltag: Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Fragen Sie im Zweifel einfach Ihren Frauenarzt oder Ihre Hebamme nach Rat.

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