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Schweißgebadet: 7 Tipps gegen Schwitzen im Gesicht

Schwitzen kühlt den Körper. Bei vielen Menschen kann Gesichtsschweiß aber sehr stark präsent sein. Wir zeigen dir, was du dagegen tun kannst.

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Schweißausbrüche im Gesicht können für die Betroffenen sehr lästig und unangenehm sein.
AleksandarNakic / iStock

Jeder Mensch schwitzt unterschiedlich viel. Während einige Personen fast staubtrocken unter ihren Achseln bleiben, sind andere oft schweißgebadet. Besonders im Gesicht kann es für die Betroffenen sehr störend sein. Man spricht dann von einer Hyperhidosis facialis. Oft sind deutliche Schweißperlen auf der Haut zu sehen, in schweren Fällen tropfen diese sogar von der Nasenspitze oder von der Stirn in die Augen. Dies ist für die Leidtragenden sehr unangenehm und lässt sie oft Mobbing oder Ausgrenzung erleben.

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Ursachen fürs Schwitzen im Gesicht

Einen besonders großen Einfluss auf übermäßigen Schweiß im Gesicht haben vor allem psychische Faktoren. Grund dafür ist die Tatsache, dass das Gesicht nicht vor anderen Menschen verborgen werden kann.

  • Dies führt auch meist dazu, dass sichtbare Schweißperlen schon in den kleinsten emotional belastenden Situationen auftreten können. Betroffene können diese Ausbrüche nur schwer kontrollieren oder eindämmen.
  • Aufregung, Scham, Schreck, Nervosität oder Wut sind bekannte Auslöser für starkes Schwitzen im Gesicht. Für kalten Schweiß auf der Stirn sind meist Ängste oder Panik verantwortlich.
  • Das gustatorische Schwitzen ist eine Sonderform der Hyperhidosis facialis. Hier tritt das übermäßige Schwitzen im Gesichts- und Halsbereich auf, wenn Lebensmittel konsumiert werden. Durch die gustatorischen Reize wie Schmecken, Kauen, Beißen und Schlucken wird der Schweißausbruch ausgelöst.

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7 Tipps gegen Gesichtsschweiß

  • Richtige Ernährung: Wer vermehrt scharfe Speisen isst, kann Schweißausbrüche im Gesicht erleiden. Kühlende Kost wie Beeren, Gurken, Tomaten und Melonen verhindern das Schwitzen und können zudem besser verdaut werden. 
  • Deodorants: Um das Schwitzen im Gesicht vorzubeugen, können auch Antitranspirante angewendet werden. Du kannst diese auf ein Wattepad oder deine Finger geben und auf die betroffenen Stellen auftragen. Vorsicht: Achte darauf, dass keine reizenden Stoffe wie Aluminiumchlorid im Produkt enthalten sind. Pflanzenextrakte wie Salbei und Nelkenblüten stecken in vielen guten Antitranspiranten und schaffen Abhilfe.
  • Abkühlung to-go: Für den Frischekick zwischendurch eignet sich auch ein Wasserzerstäuber für die Handtasche oder den Rucksack. Sprühe dir das Wasser ins Gesicht und genieße die Abkühlung.
  • Finger weg von kalten Getränken: Wenn sich die Schweißperlen auf deinem Gesicht sammeln und du eine unüberwindbare Hitze spürst, dann solltest du unbedingt eiskalte Getränke vermeiden. Der Körper produziert Energie, um die Getränke in den Gedärmen zu erwärmen. Lauwarmer Tee eignet sich hier wesentlich besser, da er die Schweißproduktion nicht so stark anregt. Gut zu wissen: Kalte, in Kamillentee getränkte Wickel können zusätzlich auf das Gesicht gelegt werden, um zu kühlen.

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Kosmetika & Behandlungen gegen Gesichtsschweiß

  • Make-Up: Schminkst du dich täglich und verwendest dafür eine schwere Foundation? Dann solltest du lieber auf ein anderes Produkt umsteigen, oder nur flüssigen Concealer für dein Gesicht verwenden. Die leichte Textur verleiht der Haut einen natürlichen Teint und verhindert übermäßiges Schwitzen.
  • Akupunktur: Wer eine längere Pause von Schweißperlen haben möchte, kann auf sich auf Naturheilverfahren wie die Akupunktur verlassen. Diese wird über mehrere Behandlungen mithilfe von kleinen Nadeln, die in die Hautoberfläche gesteckt werden, angewendet.
  • Fettfreie Hautpflege: Auch bei der Gesichtspflege kann man schnell zu falschen Produkten greifen. Fetthaltige Cremes können ebenso zu Schweißausbrüchen im Gesicht beitragen. Mache den Selbsttest und beobachte, ob du ohne der Creme weniger schwitzt. Alternativ kannst du daraufhin eine fettfreie Hautpflege verwenden.

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  • Franziska Bergmann sagt:

    Meine Cousine hat regelmäßige Schweißausbrüche in der Nacht. Sie hat schon überlegt eine Praxis für innere Medizin aufzusuchen. Danke für die Tipps, die Ernährung anzupassen und kalte Getränke zu vermeiden.