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So schützen Sie Ihre Haut vor Winter-Akne

Sie haben in der kalten Jahreszeit mit Akne zu kämpfen? Das können Sie gegen Hautprobleme im Winter tun!

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Durch warme Heizungsluft und falscher Pflege können sich im Winter vermehrt Unreinheiten auf der Haut bilden.
mihailomilovanovic / iStock

Kaum hat sich die Haut durch den Sommer gut erholt, blühen die lästigen Pickel in der kalten Jahreszeit schon wieder so richtig auf. Gerade im Herbst und Winter haben viele mit Hautproblemen zu kämpfen. Kein Wunder: draußen ist es kalt und feucht, drinnen heiß und besonders trocken – keine gute Kombination für empfindliche Haut. Die Folge sind meist Rötungen, trockene Haut und Pickel. Doch wie kommt es dazu und was kann man dagegen tun?

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Wie entsteht Winter-Akne?

Gerade im Winter klagen viele über fiese Pickel. Auch Menschen, die sonst nicht zu Unreinheiten neigen, haben in der kalten Jahreszeit mit Unreinheiten im Gesicht oder am Rücken zu kämpfen. Doch warum eigentlich? Akne tritt sowohl temporär (z.B. in der Pubertät) oder saisonal auf. Besonders im Winter wird die Haut enorm strapaziert. Es kommt zu trockenen, geröteten, rissigen und zugleich fettige Hautstellen. Gründe dafür sind meist:

  • kalter Wind im Freien
  • warme Heizungsluft in Räumen
  • zu wenig Licht
  • falsche Pflege

Dicke Kleidung, Schals und Mützen tragen das ihrige dazu bei: man kommt schneller ins Schwitzen, die Haut kann nicht gut atmen und die Textilien werden zur Brutstätte von Bakterien. All das fördert die Entstehung von Talg, der die Poren verstopft. Noch dazu wir die Haut durch die trockene Heizungsluft und die Kälte ordentlich beansprucht und kann keinen ausreichenden Schutzmantel bilden. Erreger können so leichter in die Haut eindringen, es kommt zu Entzündungen und eitrigen Pusteln.

Mehr dazu: Unreine Haut: 10 Gründe für Pickel

Was kann man gegen Winter-Akne tun?

Gönnen Sie Ihrer Haut öfters eine Pause, indem Sie zwischendurch leichte Kleidung tragen. Denn wer sich im Winter dick einpackt und seine Haut nicht atmen lässt, neigt eher zu verstopften Poren.

  • Gehen Sie außerdem regelmäßig hinaus ins Freie und tanken Sie Sonnenlicht – auch wenn es kalt ist. Die natürliche UV-Strahlung regt die Vitamin D-Bildung im Körper an, was unserem Hautbild richtig gut tut. Achten Sie allerdings auf ausreichend Sonnenschutz, auch im Winter kann zu viel Sonne der Haut schaden!
  • Sorgen Sie auch für ausreichend Flüssigkeitszufuhr (ja, auch im Winter!). Gerade jetzt, wenn die Haut durch die warme Heizungsluft einiges an Feuchtigkeit verliert, sollten Sie vermehrt Wasser oder Tees trinken. Das wirkt wie eine Art Pflegekur von innen!

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Wie pflegt man seine Haut im Winter?

Achten sie auf eine pH-neutrale Gesichtspflege und verwenden Sie eine milde Waschlotion. Das trocknet die Haut nicht aus und verhindert so eine übermäßige Talgproduktion.

  • Verzichten sollten Sie hingegen auf aggressive Reinigungsmittel, die mit Alkohol oder Parfums versetzt sind. Das trocknet die ohnehin schon strapazierte Haut im Winter nur noch mehr aus.
  • Hin und wieder ist es außerdem ratsam, sanfte Peelings anzuwenden, um verhornte Schüppchen von der Haut zu lösen und die Bildung neuer Hautzellen anzuregen. Übertreiben sollten Sie es mit den Peelings allerdings nicht!
  • Auch die Auswahl der richtigen Pflege ist entscheidend. Im Winter sollten Sie je nach Hauttyp auf feuchthaltende Substanzen wie Hyaluronsäure und Urea setzen. Auch hier gilt es wieder, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Das beugt einer übermäßigen Produktion von Talg und damit auch der Entstehung von Pickeln und Akne vor.

Verbessert sich Ihr Hautbild trotz Pflege nicht, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann die genaue Ursache der Akne klären und eine auf die Bedürfnisse Ihrer Haut abgestimmte Behandlung einleiten.

Mehr dazu: Warum Erwachsene Akne bekommen

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  • Julia Rotbaum sagt:

    Hey,

    toller Beitrag aber einige wurden im Artikel nicht erwähnt…
    unteranderem dass Pickel auch auf diverse gesundheitliche Defizite hinweisen kann.