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Bei Sonnenbrand sollte die Haut bestens versorgt werden

Einen Sonnenbrand sollte man lieber vermeiden. Aber was tun, wenn es doch mal passiert?

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Ein guter Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) ist gerade im Sommer ein essentielles Must-have. Sollte doch mal etwas schief gehen und abends brennt die Haut wie Feuer, sollte man den Sonnenbrand keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.

Was passiert bei einem Sonnenbrand?

Dringt UV-Strahlung in tiefe Hautschichten ein, führt sie dort zu Schäden, die Zellen schütten Entzündungsbotenstoffe aus. Besonders die kurzwelligen UVB-Strahlen sind schädlich, aber auch die UVA-Strahlen sind heimtückisch, da sie die UVB-Strahlung verstärken können.

Innerhalb weniger Stunden kommt es zu Rötungen und einem schmerzhaften Gefühl, aber auch Blasenbildung und eine Ablösung der obersten Hautschicht sind möglich. In Kombination mit Übelkeit, Fieber und Kopfschmerzen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Ein Sonnenbrand ist nicht nur eine harmlose Hautreizung, sondern eine Verbrennung ersten, zweiten oder sogar dritten Grades, die langfristig Hautschäden verursacht:

  • vorzeitige Hautalterung
  • Faltenbildung
  • Hautkrebs

Nach ein bis zwei Wochen sind die Symptome abgeklungen, jedoch bleibt Ungewissheit, welche langfristigen Schäden der Sonnenbrand anrichtet.

Mehr dazu: Richtig bräunen: 8 Tipps

Wie versorge ich die Haut bei einem Sonnenbrand?

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Wenn die Haut brennt, sollte nicht erst abgewartet werden, "wie rot" die betroffene Körperstelle wird.

  • Schatten: Sobald Sie bemerken, dass die Haut brennt – raus aus der Sonne. Decken Sie die betroffene Stelle ab, da UV-Strahlung reflektiert.
  • Kühlung: Warten Sie nicht erst ab, sondern kühlen Sie die Stelle gleich. Eine kühle Wasserflasche oder ein kaltes Tuch reichen erst einmal aus, denn die Kühlung sollte nicht zu stark sein. Wickeln Sie auch ein "Cool Pack" immer ein, bevor Sie es auf die Haut legen.
  • Flüssigkeit: Viel trinken nicht vergessen, denn der Körper und die Haut haben einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf.

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