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Kaputtes Haar? Das hilft gegen lästigen Spliss

Spliss zählt zu den Dingen, die die Welt nicht braucht. Doch es gibt Mittel und Wege, die der Haarspalterei vorbeugen und dagegen ankämpfen.

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Was Sie gegen Spliss und kaputte Haare tun können
anyaberkut / iStock

Gepflegtes Haar ist definitiv ein begehrenswertes Must-have vieler Frauen und Männer. Ist das Haarende brüchig und spaltet sich, bleibt oft nur das Abschneiden als letzter Ausweg. Doch es gibt noch ein paar Möglichkeiten, die das Haar retten könnten. Ein Versuch ist es jedenfalls wert.

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Wie entsteht Spliss eigentlich?

Das Prinzip ist einfach erklärt: Verliert das Haar an Feuchtigkeit, trocknet die Struktur aus und das Haar spaltet sich. Teilen sich die Haarenden entzwei, besteht dringender Handlungsbedarf, denn sonst kann sich die Spaltung bis zur Haarwurzel hochziehen.

Externe Faktoren wie Sonnenstrahlung, Hitze, trockene Heizungsluft, Föhnen, Färben, Glätten oder starke chemische Haarpflegemittel können die "Haarspalterei" begünstigen. Auch Reibung an der Kleidung oder unter der Haube kann Spliss verursachen. Ebenso können hormonelle Umstellungen oder eine ungesunde Ernährung Auslöser sein.

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Was Sie gegen Spliss tun können

Es gibt durchaus wirkungsvolle Mittel und Wege, die Spliss vorbeugen und bekämpfen können:

  • Pflegen: Zu viel Pflege schadet den Haaren genauso wie zu wenig. Nach jeder Haarwäsche braucht das Haar eine Spülung, damit sich die Schuppenschicht wieder schließt.
  • Schonen: Wer andauernd den Föhn, das Glätteisen oder den Lockenstab benutzt, darf sich über Spliss nicht wundern. Lassen Sie die Haare oft an der Luft trocknen und setzen Sie Styling-Tools sowie aggressive Pflege- und Styling-Produkte nur sehr selten ein.
  • Färben: Wer seine Haare weniger oft dem chemischen Färbeprozess aussetzt, tut der Mähne etwas Gutes. Oder probieren Sie natürliche Haarfärbemittel aus. Auch die Kraft der Kräuter kann helfen: Kamille hellt die Haare auf, Walnuss sorgt für einen dunklen Farbton.
  • Friseur: Spätestens wenn der Spliss bereits da ist, heißt es ab zum Friseur. Nun geht es um Schadensbegrenzung, denn bestehender Spliss kann nicht mehr zusammengeklebt werden und würde sich sonst unaufhaltsam ausbreiten. Besser also, es werden nur die Spitzen gekürzt als eine Kurzhaarfrisur muss her. Alternativ ist auch Hair-Dusting zur Splissentfernung möglich.
  • Ölkur: Eine ölige Haarkur versorgt die Haare mit Feuchtigkeit. Erwärmen Sie 2-3 EL Pflanzenöl (z.B. Mandel-, Oliven-, Kokosöl) und massieren Sie damit Haare und Kopfhaut. Lassen Sie die Kur 50-60 Minuten einwirken und waschen Sie die Haare anschließend wie gewohnt.
  • Haarmaske: Gönnen Sie dem Haar hin und wieder eine geballte Ladung an Nährstoffen: Avocado, Honig oder Eier pflegen die Haare im Nu. Rezepte für natürliche DIY-Haarmasken gibt es hier.
  • Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung macht sich auch an der Haarstruktur bemerkbar. Lebensmittel wie Karotten, Nüsse, Hülsenfrüchte, Eier und Marillen liefern wichtige Nährstoffe für gesundes Haar.
  • Frisur: Es gibt Frisuren, die das Haar schädigen und Spliss begünstigen. Beispiele dafür finden Sie hier.

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