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5 Ursachen für lästige Wassereinlagerungen und was Sie dagegen tun können

Wasseransammlungen im Gewebe sind lästig. Doch Sie sind ihnen nicht kampflos ausgeliefert.

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Wassereinlagerungen können viele Ursachen haben
danilovi / iStock

Haben Sie oft ein aufgedunsenes Gesicht, aufgequollene Knöchel, dicke Finger oder Handgelenke oder zeigt die Waage über Nacht einen Kilo mehr an? Dann sind vermutlich Wassereinlagerungen der Grund dafür. Frauen sind aufgrund des weicheren Bindegewebes häufiger davon betroffen als Männer. Wasseransammlungen im Gewebe sind lästig und führen zu Unwohlsein. Umgekehrt sollte man sich aber auch nicht von minimalen Gewichtsschwankungen (1-2 kg) in die Irre führen lassen.

Wie kommt es zu den Wassereinlagerungen und was kann man dagegen tun?

Ernährung

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle und ist oft einer der Gründe, weshalb sich Wasser im Gewebe ansammelt. Achten Sie auf folgende Faktoren:

  • Kohlenhydrate: Essen Sie zu viel Nudeln, Brot oder andere stärkehaltige Lebensmittel, speichert der Körper Glykogen in Muskeln und der Leber, das wiederum Wasser bindet. Dabei handelt es sich aber nur um Wasser, nicht um Fett. Fühlt man sich dennoch wohl, ist es nicht notwendig, auf Low Carb zu setzen.
  • Salz: Wer sehr salzig isst, muss mit Wassereinlagerungen rechnen. Setzen Sie auf eine salzarme Ernährung und verzichten Sie auf Fertigprodukte.
  • Zucker: Dasselbe gilt für Zucker. Mehr über Anzeichen, dass Sie zu viel Zucker essen, lesen Sie hier.
  • Alkohol: Auch alkoholische Getränke begünstigen Wassereinlagerungen, besonders im Gesicht. Zudem enthalten sie viel Zucker. Was passiert, wenn Sie keinen Alkohol mehr trinken, erfahren Sie hier.
  • Wasser: Trinken Sie zu wenig Wasser? Füllen Sie Ihren Wasserhaushalt auf, denn wenn der Körper dehydriert, speichert er umso mehr davon.

Lebensmittel wie Spargel, Artischocken, Erdäpfel oder Reis unterstützen die Entwässerung.

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Hormonelle Schwankungen

Hormone können den menschlichen Körper ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen. Durch hormonelle Schwankungen, die durch eine Schwangerschaft, PMS oder die Pille ausgelöst werden, sammelt der Körper nicht nur mehr Wasser an, auch ein Blähbauch oder Verdauungsstörungen zählen zu den Nebenwirkungen.

Sind Hormone an den Wassereinlagerungen schuld, kann Bewegung genauso helfen wie eine bewusste Ernährung. Werden die Ansammlungen als sehr störend empfunden, sollte auch die Wahl des Verhütungsmittels überdacht werden.

Mehr dazu: Zwei Kilos schwerer vor der Periode?

Mangelnde Bewegung

Keine Bewegung, langes Stehen oder Sitzen im Büro oder auf Reisen begünstigt die Wassereinlagerungen und das Anschwellen der Beine. Integrieren Sie die körperliche Aktivität in Ihren Alltag oder machen Sie ein Mini-Workout im Büro.

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Bindegewebe

Manchmal ist auch einfach die Genetik die Wurzel des Übels. Frauen haben von Natur aus ein schwächeres Bindegewebe als Männer, wodurch auch Cellulite begünstigt wird. Auch eine schlechte Durchblutung kann Wasseransammlungen begünstigen. Neben Bewegung kann auch eine Lymphdrainage helfen.

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Krankheiten, Medikamente

In seltenen Fällen stecken auch ernste Krankheiten wie eine Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, Erkrankungen der Schilddrüse, Thrombose oder Krebs dahinter. Treten die Ödeme öfters auf, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Auch manche Medikamente, etwa gegen Bluthochdruck oder Diabetes, verursachen Wasseransammlungen.

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  • Laura Urban sagt:

    Ich habe starke Cellulite und generell eine schlechtere Durchblutung. Obwohl ich mich viel bewege werde ich meine Wassereinlagerungen nicht los. Gut zu wissen, dass man auch mit Lymphdrainage helfen kann. Das werde ich ausprobieren, danke für den Tipp!