Beauty

Wo Parfum am längsten hält. (Nicht da, wo Sie dachten…)

Nein, es sind nicht die Innenseiten der Handgelenke, sondern eine Stelle, die wir nicht vermutet hätten.

  • Drucken
An welcher Körperstelle hält Parfum am besten?
DmitriyTitov / iStock

Viele von uns verlassen ohne den Lieblingsduft am Körper erst gar nicht die Wohnung. Die meisten verteilen ihr Parfum bevorzugt am Hals, an den Handgelenken, der Kleidung oder den Haaren. Dort verfliegt die blumige, frische oder kräftige Note aber relativ schnell.

Mehr dazu: Bei welchen Make-up-Produkten du sparen kannst

Wo das Parfum am längsten hält

Anders am Bauchnabel: Hier scheint das aufgetragene Parfum einerseits durch unsere Kleidung geschützt zu sein, andererseits stellt der Nabel einen recht warmen Punkt des Körpers dar. Die Wärme intensiviert den Wohlgeruch aus der Flasche zusätzlich. Also, Ladies (und Burschen natürlich): Auf den Nabel, fertig, los!

Mehr dazu: Düfte für das Wohlbefinden

Sonne und Parfum als schlechte Kombi

Ein weiterer Vorteil der Sprühstelle Bauch: Das synthetische Gemisch kommt nicht mit UV-Strahlung in Berührung (außer wir legen uns im Bikini auf den Liegestuhl).

  • Das Problem: Manche Parfums sind mit bestimmten Alkoholen versetzt, welche die Haut empfindlicher für Sonnenlicht machen.
  • Die Folge sind zum Beispiel Pigmentflecken.
  • Wenn Sie vorhaben, sich zu sonnen, sollten Sie gänzlich auf das Aufsprühen von Parfum verzichten.
  • Besonders ungünstig an sichtbaren Hautstellen sind etwa Inhaltsstoffe wie Bergamotte und Zitrus: Sie können in Kombination mit starker Sonneneinstrahlung sogar Verbrennung auf der Haut verursachen.

Mehr dazu: Ist Sonnencreme umweltschädlich?

Dufti auf's Bauchi

Der Bauch entwickelt mehr Wärme als zum Beispiel Hals oder Pulsadern. Körperwärme sorgt dafür, dass sich die Duftessenzen besser entwickeln können. Das Bukett wird auf diese Weise stärker verströmt und von anderen besser wahrgenommen. Sie müssen übrigens nicht immer zu sündteuren Markendüften greifen. Gerade im Sommer sind zarte Natur-Odeurs oft die bessere Wahl.

  • Tupfen Sie zum Beispiel ein wenig Vanilleessenz oder ätherische Öle in Bio-Qualität (verdünnt mit Wasser, um Hautreizungen zu vermeiden) auf Ihre Haut.
  • Der Bonus: Lavendel– oder Zitronenduft hält zusätzlich lästige Gelsen fern.

Manche Naturkosmetikanbieter haben auch feste Parfums im Sortiment. Dabei ist der Duft zum Beispiel in Sheabutter oder Kokosfett eingearbeitet, die überdies die Haut pflegen.

Mehr dazu: Ist Kokosöl sogar ungesünder als Butter?

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.