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8 Folgen: So verändert sich der Körper, wenn wir keinen Sex haben

Keine Sorge, das Jungfernhäutchen wächst nicht wieder zu.

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Kein Sex und die Folgen
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Keinen Sex zu haben kann mehrere Gründe haben: Mal fehlt die Lust, mal die Zeit, die Gelegenheit oder ganz einfach der Partner. Es lässt den Körper nicht kalt, wenn er mal länger nicht zur Sache kommen kann. Lesen Sie hier mehr über die Veränderungen, die dann kommen, wenn Sie nicht kommen.

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Die Vagina leidet darunter

Dass nach längerer Enthaltsamkeit das Jungfernhäutchen wieder zuwächst oder die Vagina immer enger wird, ist nicht wahrheitsgemäß. Wahr ist allerdings, dass die Vagina ihre Fähigkeit, feucht zu werden, etwas verlernen kann. Beim nächsten Mal braucht sie etwas länger, um feucht und erregt zu werden. Mit Selbstbefriedigung können Sie den Schwierigkeiten gegensteuern und sich dabei unterstützen, schneller in Fahrt zu kommen.

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Neigung zu Erektionsstörungen wächst

Auch Männer bleiben nicht verschont: Haben sie länger keinen Sex, können sich Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) häufen. Nicht nur, dass dieser Umstand den Männern das nächste Liebesspiel ruinieren kann, auch die Lebensqualität leidet unter der erektilen Dysfunktion. Masturbation kann auch an dieser Stelle helfen.

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Das Immunsystem ist geschwächt

Menschen mit einem aktiven Sexualleben haben auch ein stärkeres Immunsystem. Obwohl Enthaltsamkeit vor Geschlechtskrankheiten und Blasenentzündungen schützen kann, werden dadurch die Abwehrkräfte geschwächt. Wer Sex hat, setzt sich mehr Bakterien und Viren aus. Forscher der britischen Cardiff University empfehlen daher Küssen und Sex, um gesund zu bleiben.

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Kein Sexleben und die Folgen

Die Lust auf die Lust sinkt

Es ist ein Teufelskreis: Haben wir keinen Sex, rasselt die Libido über kurz oder lang in den Keller. Der Körper gewöhnt sich an die Flaute und drosselt die Produktion der Sexualhormone.

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Das Risiko für einen Herzinfarkt sinkt

Sex reguliert die Herzfrequenz und den Blutdruck, daher hält Sex das Herz-Kreislauf-System in Schwung, ist sich die American Heart Association (AHA) sicher und empfiehlt daher auch Menschen mit Herzschwäche regelmäßigen Geschlechtsverkehr (nach Absprache mit dem Arzt).

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Schlechte Laune macht sich breit

Wer auf Sex verzichtet, ist anfälliger für Stress und miese Stimmung. Verantwortlich dafür sind die körpereigenen Hormone Oxytocin und Endorphine, die beim Geschlechtsverkehr freigesetzt werden, die Laune heben und für Glücksgefühle sorgen. Das ist auch der Grund, weshalb wir folglich auch zu Übergewicht neigen, siehe nächsten Punkt.

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Wir neigen zur Gewichtszunahme

Wie bitte, das auch noch? Leider ja, denn: Wir neigen dazu, uns auf andere Weise mit Glücksgefühlen zu versorgen. Eine beliebte Variante sind nun mal Süßigkeiten. Leben wir enthaltsam, naschen wir auch mehr und nehmen in der Folge mehr zu.

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Lebenserwartung sinkt

Forscher veröffentlichten bereits 1997 im "British Medical Journal" das Ergebnis ihrer 1979 angelegten Langzeitstudie. Zehn Jahre lang wurden 918 Männer hinsichtlich ihrer sexuellen Aktivität und Sterblichkeit untersucht. Das Ergebnis: Das Sterberisiko wird zwar auch durch Ernährung und Lebensstil beeinflusst, aber eben auch durch das Sexualleben. Jene Männer mit niedrigerem Risiko gaben an, etwa zweimal wöchentlich Sex zu haben.

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