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Studie: Erzählen wir häufiger Lügen, um Sex zu haben?

Studienergebnisse zeigen, dass Menschen Lügen erzählen, um mit ihrem Schwarm intim zu werden.

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Geschichten erzählen, um Sex zu haben
South_agency / iStock

Haben Sie eine bestimmte Flirt-Technik, um ihr Gegenüber ins Bett zu bekommen? Eine neue Studie hat nun herausgefunden, dass wir gerne lügen, um mit unserem Schwarm intim zu werden. Die Studienergebnisse wurden im Fachmagazin Journal of Experimental Psychology veröffentlicht.

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Wer Sex will, passt sich an

Die Forscher untersuchten das Flirtverhalten von mehr als 600 heterosexuellen Studenten. Dafür mussten die Probanden einen Fragebogen zum Thema Sex und Liebe beantworten. Danach teilte man die Freiwilligen in zwei Gruppen: Eine Probandenhälfte sah sich sexuell-explizite Bilder an, die andere nicht.

Im Anschluss mussten die Teilnehmer den Fragebogen erneut ausfüllen:

  • Diejenigen, die den "sexuellen Reizen" ausgesetzt waren, widersprachen häufiger den Antworten, die sie zuvor im Fragebogen angegeben hatten.
  • In einigen Fällen haben die Teilnehmer ihre Antworten nach dem Betrachten der Bilder sogar gefälscht. So gaben manche Personen im Nachhinein an, dass sie gerne kuscheln, obwohl sie dies im ersten Fragebogen verneinten.

Solche Einstellungsänderungen könnten laut den Wissenschaftern "als subtile Übertreibung" gesehen werden, um einen potenziellen Partner zu beeindrucken.

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Anzahl der Sexualpartner ist häufig falsch

"Wenn sich die Chance für Sex bietet, ändern Menschen eher ihre Einstellungen und neigen zu einer trügerischen Selbstdarstellung. Mit anderen Worten, sie passen sich an, reden die Dinge schön und lügen manchmal", schrieben die Forscher der University of Rochester. In einem weiteren Experiment fanden die Experten heraus, dass die Menschen bei bestimmten Themen sehr häufig lügen würden, wie zum Beispiel bei der Anzahl ihrer ehemaliger Sexualpartner.

"Wenn du erregt bist, dann möchtest du dich im bestmöglichen Licht darstellen. Das bedeutet, dass du einem Fremden nur Dinge erzählen wirst, die dich attraktiver wirken lassen, als du wirklich bist", sagt Studienautor Gurit Birnbaum in einer Presseaussendung.

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